Winterschlussverkauf in Güstrow : Schnäppchenjagd eröffnet

Elke Bruhn-Schröder, Inhaberin des Geschäftes „New Style“, mit einer reduzierten Fellweste.  Fotos: Paula Rädke
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Elke Bruhn-Schröder, Inhaberin des Geschäftes „New Style“, mit einer reduzierten Fellweste.

Winterschlussverkauf hat begonnen: Güstrower Geschäfte locken Kunden mit Rabatten auf Wintermode

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27. Januar 2016, 06:00 Uhr

Wenn man jetzt durch die Güstrower Innenstadt geht, sieht man in beinahe jedem Modegeschäft Schilder und Plakate mit Reduzierungen auf Wintermode. Ein richtiger Winterschlussverkauf (WSV) existiert seit über zehn Jahren nicht mehr. Die Läden bestimmen selbst, wann sie ihre Ware reduzieren. In dieser Woche startete der inoffizielle WSV auch in Güstrow. Auch hier räumen die Einzelhändler traditionell ihre Lager, um Platz für die Frühjahrsmode zu schaffen.

Dem Handelsverband Deutschland zufolge seien die Lager vieler Händler noch mit viel Winterware gefüllt. Bei „New Style“ in Güstrow gibt es nun bis zu 70 Prozent Rabatt auf Wintermode. „Wir haben noch dicke Winterjacken, Parker und Fellwesten im Angebot“, erzählt Inhaberin Elke Bruhn-Schröder. Ansonsten habe sie sehr gut verkaufen können. „Da es kurzzeitig sehr kalt war und auch einige Leute in den Winterurlaub fahren und warme Kleidung brauchen, konnten wir einiges verkaufen“, meint Bruhn-Schröder.

„Durch den milden Winter ist sehr viel gefütterte Winterware übrig geblieben“, sagt Kathrin Wollenberg, Inhaberin des Schuhgeschäftes „Wollenberg“. Auch nach dem Wintereinbruch habe sie nicht so viel verkaufen können, daher gibt es jetzt bis zu 50 Prozent Rabatt auf ihre Schuhe.

Im „Mode-Kosmetik-Frisör Jana Lindow“ gibt es ebenfalls Rabatte. Bis zu 70 Prozent sind hier möglich. Das liegt allerdings nicht an dem fehlenden Schnee: „Wir müssen umbauen, da das Haus nämlich einen Wasserschaden hatte“, berichtet Verkäuferin Cindy Lindow. Spätestens im März sollen die Umbauarbeiten aber abgeschlossen sein. „Die Ware ist natürlich perfekt erhalten und weist keine Mängel auf. Wir bieten T-Shirts, Pullover, Jeans und Festmode an“, sagt Lindow.

„Wir sind zufrieden mit dem Verkauf der Wintermode“, sagt Maria Schieck vom Modehaus Wolf. „In den vorherigen Jahren hatten wir viele warme Jacken übrig, dieses Jahr haben wir zurückhaltender bestellt“, sagt sie weiter. Durch die kalten Tage haben sie sehr gut verkaufen können. Auch Angelika Hoppe von „Mode Express No. 1“ kann sich nicht beklagen: „Wir konnten gut verkaufen und sind zufrieden. Nach den kalten Tagen sind die Jacken und Mäntel weggegangen.“ Trotzdem können die Kunden auch hier Schnäppchen machen. Bis zu 70 Prozent ist reduziert und das Geschäft hat sogar bereits Frühjahrsmode im Angebot.

Die Kleidung für Babys im Laden „Babys & Kids“ habe sich diesen Winter gut verkauft. „Wir haben weniger Ware als im letzen Jahr bestellt, weil es ja auch damals eher milder war“, berichtet Geschäftsinhaberin Yvonne Meinköhn. „Der Abverkauf lief sehr gut, weil es im Januar relativ kalt war. Ab Februar reduzieren wir alle Herbst- und Wintertextilien bis zu 50 Prozent“, verrät sie.

„Wir haben noch ein paar Winterjacken übrig und hatten vor kurzem einen kleinen Sortimentswechsel. Die Frühlingsmode wird bereits angeboten“, sagt Birgit Cobernusz, Verkäuferin bei Wiedewald Moden. „Reduziert haben wir bis zu 50 Prozent“. Das Geschäft „Bling Bling & More“ habe noch einige Schals und nur wenige Winterjacken im Angebot. „Wir konnten alle Winterschuhe verkaufen“, sagt Geschäftsinhaberin Maria Möller. „Vielleicht kommt der Winter ja noch mal!“, ergänzt Verkäuferin Ilona Hüter.

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