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Neue Ausstellung : Schloss Güstrow: „Land in Sicht“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Aktuelle Kunstankäufe des Landes werden vorgestellt / Bernd Engler zurück an seinen künstlerischen Wurzeln

„Anfang–Ende, Mitte–Mitte, links–rechts“. Bernd Engler hat bereits „Land in Sicht“. Der aus Güstrow stammende Künstler beteiligt sich u.a. mit einem Hologramm am zweiten Part der Exposition unter diesem Titel im Güstrower Renaissanceschloss. Für die Vernissage am 25. Oktober im Schloss hat Engler seine vier Exponate schon mal aufgebaut. Weitere 22 Künstler werden in den nächsten Tagen folgen, damit ihre insgesamt 115 Arbeiten für den Katalog abgelichtet werden können.

Die Exposition werde eine „lebendige, ambitionierte Szene aktueller Kunst“ in Mecklenburg-Vorpommern spiegeln, verspricht Dr. Regina Erbentraut, die Leiterin des Hauses. Malerei, Plastik, Papierarbeiten, Fotografie, Film und Objekt – gezeigt werden die Kunstankäufe des Landes aus den vergangenen drei Jahren. Renommierte Autoren sind darunter wie Joachim John oder auch Lisa Jürß. Andere sind durch ein vielversprechendes künstlerisches Debüt aufgefallen. Und auch drei Güstrower bzw. Kirch Rosiner sind unter den Ausstellern vertreten: neben Bernd Engler Rolf Kuhrt und der Fotograf Hans Pölkow.

Für Bernd Engler, Jahrgang 1959, ist das eine Reise zurück in die Heimatstadt. Nach dem Kunststudium auf der Burg Giebichenstein in Halle/Saale als selbstständiger Maler tätig und nebenbei Objekte installierend, würde der heute in Ückeritz Lebende sich selbst in die Schublade „Bildhauer“ einordnen, der „das Experimentelle liebt“. Keine ausgetretenen Wege betreten, sondern sich auf eigene Kreativität zurück ziehen – so beschreibt Engler sein künstlerisches Credo in aller Kürze. „Bewegung“ als Uridee der Materie ist sein wichtigstes Thema. Zu sehen sein wird das auch in seinen Exponaten bei „Land in Sicht“, die er ab Ende Oktober auf Schloss Güstrow präsentiert. An dem Ort übrigens, an dem er in den 1970er-Jahren im Zeichenzirkel seine künstlerische Laufbahn begann. Bernd Engler: „Ich freue mich darauf, wieder auf meinen Ursprung zurück zu kommen.“

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