Güstrow : Schließt der Bahnhof?

Als Folge der Wildpinkelei? / Bürgermeister Arne Schuldt streut Gerücht

svz.de von
14. März 2014, 06:00 Uhr

Als Folge der jahrelangen Wildpinkelei am Bahnhof Güstrow (SVZ berichtete) streute Bürgermeister Arne Schuldt gestern Abend auf der Hauptausschusssitzung der Stadtvertretung das Gerücht, dass der Bahnhof schließen könnte. Um im gleichen Atemzug zu betonen, dass die Aussage nicht belastbar, allerdings auch nicht auszuschließen sei.

Umso wichtiger wird der interfraktionelle Antrag von CDU und SPD, eine ganztägige Lösung für das Nutzen öffentlicher Toiletten (mindestens 6 bis 22 Uhr) auf dem Bahnhof bzw. Vorplatz zu gewährleisten. Aber: Auch wenn Gerd-Peter Bartsch (CDU) davon sprach, wegen dieses Mangels Zeitdruck aufzubauen. Und auch Lothar Fila (Freie Wähler) forderte, kurzfristig Benutzungsmöglichkeiten auf dem Bahnhof und in Gaststätten zu schaffen. So schnell wird in Güstrow jedoch nicht geschossen. Denn der Hauptausschuss empfahl, dass der Bürgermeister den Beschluss bis zur letzten Sitzung dieser Stadtvertretung am 15. Mai vorlegen soll. Und ob das alte Parlament noch einen Beschluss herbeifüht, bleibt abzuwarten. Damit geht die Wildpinkelei bis 15. Mai weiter und vermutlich noch einige Zeit darüber hinaus.

Langfristig wird ein Bau eines WC-Hauses vorgeschlagen. Dafür kündigte der Bürgermeister schon mal eine höhere Grundsteuer an. Relativierte das dann aber und sagte, dass die Verwaltung sich Mühe geben werde, finanzielle Vorschläge und Varianten zu unterbreiten. Eine erste Regelung könnte sein, dass die Stadt mit dem Pächter des Rondells – die Gebäude gehören der Stadt – eine Regelung findet, diese Toiletten zu nutzen.

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