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Ausstellung Im Pflegeheim : Schau durch verschiedene Genres

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Der Güstrower Peter Hoff zeigt seit Freitag im Pflegeheim „Am Rosengarten“ Portraits, Stillleben und Landschaftsmalerei.

Portraits, Stillleben aber auch Landschaftsmalerei gehört zu den Genres, die derzeit in der Ausstellung von Peter Hoff (77) im Pflegeheim der Diakonie „Am Rosengarten“ in der Güstrower Schnoienstraße zu sehen sind. Diese Vielfalt soll zeigen, was der Güstrower alles „ins Bild“ setzt. In den nächsten Wochen kann die Schau im Foyer und im Treppenhaus des Pflegeheimes angesehen werden.

Warum muss eine Ausstellung in einem Pflegeheim gezeigt werden? Diese Frage kann Bernd Lippert als Leiter des Heimes in der Schnoienstraße genau beantworten. „Die Bewohner stehen oft vor einem der Bilder und sagen: Das sieht aber schön aus“, erzählt er. Genau darum sei es ihm persönlich wichtig, dass Bilder im Haus nach einer Zeit wieder ausgetauscht werden und eine neue Ausstellung Neues und Anderes zeigt. „Oft tragen bestimmte Landschaften auch dazu bei, dass sich die Bewohner an früher erinnern“, fügt er an.
Das könnte auch bei den Arbeiten von Peter Hoff so sein. So manches Portrait in der Ausstellung wird bei den Betrachtern in jedem Fall einen Aha-Effekt bewirken. Denn hier gibt es nicht nur die Sicht Peter Hoffs vom mecklenburgischen Herzog Wallenstein zu sehen, sondern auch mancher Güstrower wurde von ihm portraitiert. Ein Bildnis des inzwischen verstorbenen Denkmalschützers Jürgen Höhnke hängt gleich im Foyer. „Daran habe ich zwei Jahre vor seinem Tod gearbeitet“, erzählt der Künstler.

Der gebürtige Goldberger hatte Lehrer für Kunsterziehung und Geographie studiert und arbeitete in Güstrow und Umgebung. Daran schlossen sich zahlreiche Lehrgänge an der Volkshochschule an und schon zahlreiche Ausstellungen hat der heute 77-Jährige gezeigt. „Die jetzige ist von daher wichtig, weil es meine letzte sein könnte“, sagte Peter Hoff bei der Eröffnung seiner Schau. Zahlreiche Schüler, ehemalige Lehrerkollegen und Freunde waren zu dieser Eröffnung ins Pflegeheim gekommen. Auch Johannes Woitzik, ein Lyriker, der Peter Hoff beim Dienst in der Armee kennenlernte. „Wir haben uns so lange nicht gesehen und das wollte ich mir nicht entgehen lassen“, sagte Woitzik.

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