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Gemeinde Gutow : Schandfleck verschwindet in Bülow

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Agrar eG Güstrow reißt ehemaligen Schweinestall ab / Für Brunnenweg in Bülower Burg beginnen nächste Woche Tiefbauarbeiten / Fertigstellung Mitte September

Der ehemalige Schweinestall an der Wendescheife in Bülow wird abgerissen. „Ich bin sehr froh darüber, dass dieser Schandfleck im Dorf endlich verschwindet“, freut sich Gutows Bürgermeisterin Rita Burchard. Besonders auch deshalb, weil die Gemeinde schon seit Jahren mit der Agrar eG Güstrow, der der Stall gehört, über einen Abriss verhandelt hatte. Aber immer nur mit dem Ergebnis, dass es erledigt werden soll. Dass es jetzt soweit ist, liegt am neuen Eigentümer der Agrar eG.

Seit 22. Mai gehört die Genossenschaft Philipp Klodt. Klodt kommt aus Schleswig-Holstein und bewirtschaftet seit Jahren einen Milchhof in Prisannewitz. Warum er den Schweinestall fast als eine seiner ersten „Amtshandlungen“ abreißen lässt, beantwortet er kurz und bündig so: „Ich will in dem Dorf einen Punkt setzen.“

Genau das ist es, was auch die Bürgermeisterin wollte. „Bülow hat durch die neue Dorfstraße und die vielen schönen Eigenheime gewonnen. Für zwei weitere gibt es Bauvoranfragen. Da passt die Entscheidung von Herrn Klodt sehr gut dazu“, erklärt sie. Auf der Fläche des Stalls sollen zwei weitere Häuser gebaut werden. Einen Interessenten gebe es bereits, berichtet Philipp Klodt. Er kündigt auch an, dass zwei weitere Ställe am Dorfrand abgerissen werden. „Das könnte Winterarbeit werden“, sagt er. Rita Burchard hat jetzt für Bülow nur noch einen Wunsch: Dass das Gutshaus renoviert wird.

Aus dem Nachbardorf Bülower Burg gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Hier haben die Bauarbeiten am Brunnenweg begonnen. Burchard: „Die Vorbereitungen sind so gut wie beendet. Es sind Bäume ausgelichtet und vier Linden gefällt worden. In der nächsten Woche soll der Tiefbau beginnen.“

Der Brunnenweg ist ein Vorhaben, dass seit vielen Jahren auf der Agenda der Gemeinde stand. Aber immer wieder wurde es verschoben, weil die Förderung nicht gesichert war. In diesem Jahr sei der Antrag aber endlich genehmigt worden, so die Bürgermeisterin. Der 500 Meter lange Brunnenweg wird über den ländlichen Wegebau mit einer 65-prozentigen Förderung gebaut. Dazu kommen der Ausbau des Wendeplatzes und vier Straßenlampen. Rita Burchard: „Das Vorhaben kostet 190 000 Euro. Die 35 Prozent Eigenmittel teilen sich die Gemeinde und die Anlieger .“ Der Brunnenweg führt durch die Bungalowsiedlung in Richtung Parumer See. Der Zustand war sehr schlecht. Die Bürgermeisterin rechnet damit, dass der Weg spätestens bis Mitte September fertig ist.

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