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Wassersport : Satte Förderung für den Segelverein

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Mehr als 20 000 Euro bekommt der Güstrower Wassersportverein für die Sanierung des Hafenbeckens – auch die Stadt unterstützt.

von
erstellt am 20.Jun.2017 | 05:00 Uhr

Wenn Christoph Erle sich das Hafenbecken auf dem Vereingelände des Segelvereins Güstrow am Inselsee anschaut, dann kann er nur mit dem Kopf schütteln. Das Hafenbecken ist total versandet und die Wassertiefe beträgt nur noch 25 Zentimeter. „Bei sinkendem Wasserstand – gerade im Herbst – kommt man hier nicht mehr rein“, erklärt der Vereinsvorsitzende. Der kleine Hafen wird vorrangig für die Schulungsboote, also die beiden Motorboote und die Jolle des Vereins benötigt.

„Einfach ausbaggern können wir das nicht“, sagt Christoph Erle und fügt hinzu: „Dazu braucht man schweres Gerät.“ Billig ist so eine Aktion nicht und darum habe sich Vereinsmitglied Hagen Schumann durch den Dschungel der Fördermittelanträge gekämpft. Mit Erfolog. Vor zwei Wochen flatterte schließlich ein Fördermittelbescheid über 20 106 Euro ins Haus. „Darüber freuen wir uns als Verein sehr“, sagt Christoph Erle stellvertretend für die rund 40 Mitglieder des Segelvereins. Die Fördersumme stammt aus Mitteln des Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (Eler). Sportministerin Birgit Hesse sagt dazu: „Mecklenburg-Vorpommern bietet mit seinen Wasserstraßen, Seen und der Ostsee ein tolles Revier für Wassersportler. Intakte Bootsanlagen und Bootshäuser sind für das Vereinsleben ebenso wichtig.“ Außerdem fügt sie hinzu: „Die Förderung von Sportstätten mit Landes- und EU-Mitteln leistet einen wichtigen Beitrag, damit die Vereine ihre Anlagen auf einen modernen Stand bringen können.

„Außerdem unterstützt uns auch die Stadt unglaublich stark“, fügt der Vereinsvorsitzender hinzu. Denn die Kofinanzierung kommt von der Stadt und zusätzlich stammen 8761 Euro aus der Sportstättenförderung der Barlachstadt dazu.

Und der Verein fackelt nicht lange – gerade sei der Auftrag für die bevorstehenden Arbeiten vergeben worden. Dabei soll schließlich das Hafenbecken ausgebaggert und damit vertieft werden und zusätzlich werde die Uferbefestigung erneuert, um das Hafenbecken insgesamt wieder richtig nutzbar zu machen.

„Die Arbeiten starten im September“, gibt Christoph Erle einen Ausblick. Der Termin sei sowohl für die Bauleute als auch für den Verein perfekt. „In der letzten Ferienwoche – also vom 27. August bis 1. September – veranstalten wir ein Jugendsegelcamp. Da brauchen wir das Hafenbecken noch. Danach kann es losgehen“, erklärt Christoph Erle und freut sich auf die bevorstehenden Bauarbeiten auf dem Gelände des Segelvereins Güstrow.

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