Schloss Güstrow : Sanierungsbeginn noch unklar

An der Fassade des Schlosses bröckelt es.
An der Fassade des Schlosses bröckelt es.

Nach Fördermittelzusage aus Brüssel folgt nun erst einmal Schreibtischarbeit

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24. März 2015, 23:30 Uhr

42 Millionen Euro aus dem europäischen Topf für die Entwicklung ländlicher Räume (Eler) fließen bis 2020 nach MV für die Sanierung von landeseigenen Schlössern und Parks. Am Güstrower Schloss sollen Dach und Fassade erneuert werden (SVZ berichtete). So weit, so gut.

Wer nun nach langen Jahren des Wartens die Betroffenen in freudiger Aufregung wähnte, musste sich gestern zügeln. Sowohl Dirk Blübaum, Direktor der Staatlichen Museen Schwerin – einschließlich Schloss Güstrow –, und die hiesige „Schlossherrin“ Regina Erbentraut winkten ab. Keine Stellungnahme. Man wisse nicht mehr als das, was SVZ am Dienstag berichtete.

Beim Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL) gab es eine Bestätigung: „Das Land bekommt das Geld. Wir haben aber noch keinen Auftrag zur Schlosssanierung in Güstrow“, betonte BBL-Pressesprecher Christian Hoffmann. Jetzt müssten die Fördervorgaben der Europäischen Union mit den Landesrichtlinien und dem Landesrecht in Einklang gebracht werden, um daraus Projekte zu stricken, die rechtlich unangreifbar seien, versucht Hoffmann zu erklären. Der Schwerpunkt sei mit den Schlössern in Güstrow und Ludwigslust gesetzt. Details kündigt der BBL-Pressesprecher für die Zeit nach dem Sommer an.

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