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Güstrower Anzeiger

21. November 2017 | 07:33 Uhr

Kloster Rühn : Sanierung geht weiter

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Mit der Förderung aus dem Leader-Programm kann der Klosterverein die südlichen Giebel erneuern

svz.de von
erstellt am 16.Dez.2015 | 14:34 Uhr

Nachdem der Klosterverein Rühn vor kurzem die Zusage von Leader-Mitteln bekommen hat, stehen die nächsten Schritte der Sanierung bereits fest. Die Arbeiten an der Außenfassade beginnen im kommenden Jahr. Konkret geht es um die Giebel, die zur Südseite zeigen. „Sie werden beide komplett eingerüstet“, sagt Hans-Georg Harloff, Vorsitzender des Klostervereins Rühn. Die Maßnahmen umfassen die Sanierung des Putzes sowie die Erneuerung der Fensterbänke und -scheiben.

In welchem Ausmaß die Fassade saniert wird, entscheidet sich erst nach dem Start der Arbeiten. „Wenn der Putz freigelegt ist, entscheiden wir, ob wir ihn erneuern oder doch so lassen“, sagt Harloff. Ginge es nach dem Willen des Vereins, würde der alte Putz bleiben. „Wir möchten so weit wie möglich die alte Klosteransicht zeigen“, so der Vereinsvorsitzende. Ob das am Ende möglich sein wird, hängt letztlich vom Zustand ab.

Während die äußeren Arbeiten von professionellen Firmen umgesetzt werden, organisiert der Verein die Instandsetzung der Innenräume zu großen Teilen selbst. Das betreffe unter anderem die Infrastruktur, also Strom und Wasser, sagt Harloff. Realisiert würden solche Arbeiten oft durch Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder. „Wir hatten schon sehr viele davon.“

Auch die Nutzungsmöglichkeiten, die sich an der Südseite ergeben, hat der Klosterverein schon im Blick. Möglich wäre zum Beispiel ein Durchgang zur Schänke, so dass der Außenbereich für deren Betreiber als Gästeterrasse genutzt werden kann, sagt Hans-Georg Harloff. „Am Ende ist für uns besonders wichtig, dass die Pächter bei uns gute Bedingungen haben. Sie müssen ja ihr Geld verdienen“, sagt Harloff.

Wann genau die Sanierung beginnt, steht noch nicht fest. „Wir haben den Zuwendungsbescheid noch nicht“, sagt Hans-Georg Harloff. Jetzt werde geprüft, ob der vorzeitige Baubeginn beantragt werden könne. Wird dieser bewilligt, kann es sehr schnell gehen. „Theoretisch könnten die Arbeiten schon im März beginnen“, so Hans-Georg Harloff.

 

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