zur Navigation springen
Güstrower Anzeiger

17. November 2017 | 18:59 Uhr

Leseraktion : Sagenhaft: Staude mit 183 Tomaten

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Werner Kühnel aus Hoppenrade hat‘s mit den Tomaten / Weitere Leserfotos

Werner Kühnel (76) und seine Tomaten haben schon etwas Legendäres. Eine Pflanze bringt es in diesem Jahr auf sage und schreibe 183 Früchte. Es folgen in der Rangliste solche Exemplare mit 170 und 150 Tomaten an einem Strauch.

Der Hoppenrader hat nämlich ein ganz besonderes den Ernteertrag steigerndes System für sich und seine Tomate entdeckt. Er lässt die unteren Geiztriebe wachsen, drei bis vier pro Pflanze. Danach wird wie gewohnt ausgegeizt. Aber nicht nur die Anzahl der Triebe macht den Hobbygärtner so erfolgreich. „Die Bedingungen müssen stimmen“, sagt Werner Kühnel. Als erstes bekommen die Tomaten Kaninchen-Dung unter die Füße, dazu noch einen Grunddünger – mehr nicht. Sie stehen in voller Sonne und der Wind pfeift übers Feld. So trocknen die Pflanzen nach einem Regen schnell ab, was gegen Braunfäule hilft. „Bei mir sind alle Pflanzen gesund“, freut sich der 76-Jährige. Chemie habe er nicht gern im Garten. Aber wenn es bei den Tomaten gar nicht anders ginge, müsse doch gespritzt werden.

Abnehmer für die Kühnel’schen Tomaten gebe es neben vier Kindern mit Familien auch viele Bekannte. Geerntet wurden im Garten der Kühnels auch Gurken und Bohnen. „Wir sind zu einem großen Teil Selbstversorger“, betont Siegnate Kühnel. Enkelsohn Niklas Pannwitt fand bei der Kartoffelernte zudem eine Knolle mit Beinen, durchaus skurril gewachsen.

Nicht skurril in der Form wohl aber mit Ausbreitungsdrang präsentiert sich eine Gurke bei Christel und Werner Lück in Krakow am See. „Der war es im Gewächshaus wohl zu warm, sie ist nach draußen gezogen“, vermutet Tochter Christiane Johrde und schickte ein Bild davon an die SVZ. Vielleicht bietet Ihr Garten ja auch Merkwürdiges, lasses Sie es uns wissen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen