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15. Internationaler Museumstag : Rumpelstilzchen und Weltkarte

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Stadtmuseum, Schloss, Barlachstiftung und Krippenmuseum stellen Programm für den Museumstag am 18. Mai vor

von
erstellt am 09.Mai.2014 | 18:00 Uhr

„Sammeln verbindet – Museum collections make connections“ ist das Motto des 37. Internationalen Museumstages am Sonntag, dem 18. Mai. In Güstrow trifft das Motto insbesondere zu, arbeiten die musealen Einrichtungen doch schon seit Jahren zusammen, wenn es um den Museumstag geht. Und so stellten auch gestern wieder Stadtmuseum, Schloss, Ernst-Barlach-Stiftung und Norddeutsches Krippenmuseum ihr gemeinsames Programm für den Museumstag vor.

Iris Brüdgam von Stadtmuseum hob das Puppenspiel „Rumpelstilzchen“ von der Puppenbühne „Kleines Theater“ Sanitz, das am 18. Mai um 11 Uhr im Stadtmuseum erlebt werden kann, hervor. Immer knappere Mittel von der öffentlichen Hand würden nicht nur das Sammeln und Bewahren – die Hauptaufgaben eines Museums – immer schwieriger machen. Um Höhepunkte wie den Museumstag zu organisieren, brauche man Sponsoren. Die Kunsthistorikerin bedankte sich bei der Wohnungsgesellschaft Güstrow (WGG), die auch in diesem Jahr wieder das Puppenspiel sponsert. Das Stadtmuseum habe seinen festen Platz in Güstrow, mache die Stadt attraktiver. „Dafür geben wir gern Geld aus“, betonte WGG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt und kündigte auch für die Zukunft Unterstützung an.

Iris Brüdgam bietet für den Museumstag weiterhin eine Führung durch die Ausstellung „Güstrow im 20. Jahrhundert“ an. Das Kunsthaus sei mit Porträtzeichnen mit Henning Spitzer vertreten. Michael Krämer biete Arbeiten mit Holz und Speckstein an. Beschließen werde das Programm an jenem Sonntag der Güstrower Volkschor mit Frühlingsliedern. Monika Bendig machte gestern insbesondere auf plattdeutsches Liedgut im Repertoire des Chores – passend zum 200. Geburtstag des niederdeutschen Autors John Brinckman – aufmerksam.

Drei Familienführungen mit Aktionen stellt das Schloss Güstrow in den Mittelpunkt. Am Ende, so erklärte Museumspädagogin Monika Lehmann, soll auf einer großen Weltkarte sichtbar sein, woher all die Sammlungsstücke im Schloss kommen. Zweiter Schwerpunkt sei die Ausstellung „Hierzulande. Malerei aus dem Norden der DDR“. Schlossleiterin Regina Erbentraut wird um 11 Uhr durch die Präsentation führen.

Auch Carola Brauer von der Ernst-Barlach-Stiftung hebt eine Kuratorenführung mit Inge Tessenow als Finissage der Ausstellung „Ernst Barlach. Druckgraphik – Lithographien und Holzschnitte“ (13.30 Uhr) besonders heraus. Schließen werde der Museumstag mit dem Frühlingskonzert der Kreismusikschule ab 18 Uhr in der Gertrudenkapelle (Reservierung notwendig).

Im Norddeutschen Krippenmuseum in der Heilig-Geist-Kirche wird eine Briefmarken-Sonderausstellung mit Motiven zur Weihnachtsgeschichte vom 10. bis 20. Mai zu sehen sein, berichtet Heidemarie Wellmann vom Förderkreis der „Weihnachtskrippen in Heilig Geist – Mechthild und Dr. Rudolf Ringguth-Stiftung“. Die Sammlerinnen der Krippen hätten auch Briefmarken zum Thema zusammengetragen. „Es ist jetzt die Gelegenheit, diese einmal zu zeigen“, betont sie.

Während der Eintritt ins Güstrower Stadtmuseum wie jeden Tag so auch am Museumstag frei ist, erheben die drei anderen Museen einen ermäßigten Eintritt.


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