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Diebstahl von Grabschmuck : Rührender Appell auf Güstrows Friedhof

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Diebstahl von Gräbern ist ein bekanntes Problem – eine Angehörige macht sich Luft.

von
erstellt am 08.Mär.2017 | 21:00 Uhr

SVZ-Leser Erhard Krüger entdeckte auf dem Güstrower Friedhof, unweit der Ruhestätte seiner Lieben, einen rührenden Brief, den eine junge Frau an dem Grabstein ihres Großvaters hinterlassen hat. Für Erhard Krüger ein emotionaler Moment, aber auch ein wichtiger Appell. Das Thema: Diebstahl von Grabschmuck.

„So etwas passiert immer wieder und ich finde es unmöglich, dass es Menschen gibt, die etwas von anderen Gräbern wegnehmen, sogar Blumen werden ausgebuddelt“, weiß der Güstrower. Auch die junge Frau namens Ronja hatte dies offenbar erlebt. Ein Geschenk das sie aus Norwegen mitbrachte sei gestohlen worden. „Traurig“, sagt Erhard Krüger und weiter: „Da kommt man von so weit her, bringt etwas mit und dann ist es verschwunden. Ich kann das gut nachempfinden. Meine Tochter ist in Schweden beigesetzt worden.“

Für Friedhofsverwalter Holger Büttner ist das Thema nicht neu. „Wir kennen das leider, aber in letzter Zeit sind die Fallzahlen von Diebstahl und Vandalismus stark zurückgegangen – Gott sei Dank“, berichtet er. Das führt er auch darauf zurück, dass der Friedhof öffentlich zugänglich ist und potenzielle Täter durch die mehreren hundert Friedhofsbesucher täglich von ihren Taten abgehalten werden. Den Friedhof abzuschließen komme auch deshalb für ihn nicht in Frage.

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