Vorbereitungen für Landeserntedankfest : Rühn auf der langen Zielgeraden

David Pilgim ist zufrieden. Gerade eingetroffen sind das Plakat und die Fahnen mit dem Logo des Klostervereins für die Dekoration der großen Bühne, die vor dem alten Wirtschaftsgebäude aufgestellt werden wird. 'Die Bühne ist zehn mal zehn Meter groß', erklärt Pilgrim. Ralf Badenschier
David Pilgim ist zufrieden. Gerade eingetroffen sind das Plakat und die Fahnen mit dem Logo des Klostervereins für die Dekoration der großen Bühne, die vor dem alten Wirtschaftsgebäude aufgestellt werden wird. "Die Bühne ist zehn mal zehn Meter groß", erklärt Pilgrim. Ralf Badenschier

Heute in vier Wochen ist nichts mehr zu verändern. Dann ist das große Erntedankfestwochenende auf dem Klostergelände in Rühn in vollem Gange. Doch bis dahin bleiben noch 30 Tage, um die letzten Vorbereitungen zu treffen.

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05. September 2012, 11:06 Uhr

Rühn | Heute in vier Wochen ist nichts mehr zu verändern. Dann ist das große Erntedankfestwochenende auf dem Klostergelände in Rühn in vollem Gange. Doch bis zum 5. Oktober bleiben noch 30 Tage, um auch die letzten Vorbereitungen zu treffen. Aber die Anspannung wächst.

Der Aktenordner, den David Pilgrim fast ständig bei sich trägt, ist dick gefüllt mit Programmen, Verträgen, Detailinformationen und vielem anderen mehr. So ein Fest hat Rühn noch nicht erlebt, auch wenn die Mitglieder vom Klosterverein in den vergangenen Jahren schon einiges auf die Beine gestellt haben. "Schätzungen gehen von 15 000 bis 30 000 Besuchern aus. Wie viele es am Ende wirklich sein werden, das weiß keiner", sagt Pilgrim. Für jeden Aufgabenbereich, z.B. Umzug, Bühnenprogramm, Dekoration, gibt es eine Arbeitsgruppe. Arbeitsteilung ist ganz wichtig, zumal das fast ausschließlich ehrenamtlich passiert. Pilgrim, der freie Journalist, zieht die organisatorischen Fäden, kümmert sich auch um die Öffentlichkeitsarbeit. Seine Frau Antje Pilgrim hat den Hut auf für Ordnung und Sicherheit. "Das ist ein ganz wichtiger Bereich", sagt der Rühner. Das Verkehrskonzept habe seine Frau entscheidend. Verkehrs- und Besucherströme müssen genau in die "richtigen Bahnen" gelenkt werden. "Damit sich nicht alles nur auf das Klosterareal konzentriert, beginnen die Aktionen bereits auf dem Sportplatz und ziehen sich dann durch das halbe Dorf", erklärt Pilgrim. Das Parkplatzkonzept wurde bereits beim Klosterfest im Frühjahr das erste Mal getestet. Nun soll es sich beim Landeserntedankfest bewähren. "Wer sein Auto abstellt, muss zwei Euro bezahlen, bekommt aber gleich einen Flyer mit Programm und Übersichtsplan", erklärt David Pilgrim.

Das eigentliche Landeserntedankfest findet bekanntlich am Sonntag, 7. Oktober, statt. Doch bereits am Sonnabend, 6. Oktober, gibt es das Apfel- und Lichterfest. Allein für das große Bühnenprogramm "Sing man tau un danz mit mi" am Nachmittag ist der Auftritt von rund 160 Mitwirkenden zu koordinieren.

Geplant werden muss auch der Auftritt der Händler und Aussteller. "Bisher haben wir 68, speziell dem Thema angepasst. Einige mehr können es ruhig noch werden", sagt Pilgrim. Erfahrungen habe man bei den Klosterfesten gesammelt, Qualität ist das entscheidende Kriterium.

Vielerorts wird gegenwärtig gewerkelt. Der Umzug am Sonntag besteht aus 75 Bildern. "Das hat es so kaum in der Region gegeben", ist David Pilgrim überzeugt. Er verabschiedet sich, der nächste Termin wartet, eine Baubesprechung liegt an. Schließlich gehen auch die Arbeiten am Kloster Rühn weiter.

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