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Kunsthaus : Rotarier im Kunsthaus selbst einmal kreativ

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Spende von 2000 Euro von Kunstnacht übergeben / Das Emaillieren selbst ausprobiert

Sich im Töpfern ausprobieren und das Emaillieren kennen lernen konnten Mitglieder des Rotary-Clubs mit ihren Frauen am Dienstag in der staatlich anerkannten Kunstschule in Güstrow, dem Kinder-Jugend-Kunsthaus. Es war ein Dankeschön-Abend für die regelmäßige Unterstützung des Hauses durch die Rotarier.

Auch in diesem Jahr hatten die Rotarier zur Kunstnacht im Oktober Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Schmalzstullen verkauft und die Summe letztlich auf 2000 aufgestockt. Für dieses Geld sollen nun Arbeitsmaterialien und Werkzeuge angeschafft werden. „Wir hatten in diesem Jahr zur Kunstnacht optimale Bedingungen und waren dadurch auch komplett ausverkauft“ freute sich Präsident Edgar Mahnke. Mit etwa 30 Helfern hatten die Rotarier am Abend vor dem Tag der Deutschen Einheit am Franz-Parr-Platz dazu beigetragen, dass so viel Geld zusammen kam.

Ihnen sind die regionalen Angebote wichtig und das Kunsthaus liegt ihnen besonders am Herzen. „Es gehört zu unseren Aufgaben als Rotarier, die Jugend zu fördern und das tun wir auch mit der Unterstützung dieses Hauses“, betont Edgar Mahnke. Einen Einblick in die Arbeit erhielten die Männer und Frauen am Dienstag bei einem Rundgang durch das Haus in der Baustraße, bei dem natürlich auch Arbeiten von Kindern gezeigt wurden.
„Wir bedanken uns sehr herzlich für den Scheck und sind dankbar für die Kontinuität in der Partnerschaft“, betont Irene Heinze, Vorsitzende des Kunsthauses. Die im vergangenen Jahr angeschafften Tische konnten sie den Gästen präsentieren. So konnten diese sehen, wie das Spendengeld in die Arbeit einfließt. „Es ist ein Geben und Nehmen“, betonte Irene Heinze. Schließlich hat das Kunsthaus auch Möglichkeiten für Erwachsene, sich kreativ zu betätigen.

Die Rotarier ließen sich nicht lange bitten. Metallbauerin und Emailleurin Takwe Kaenders hatte ihren kleinsten Ofen mitgebracht und zeigte, wie sich Glaspulver einbrennen lässt, also emailliert. Keramikerin Katrin Otolski hatte Tellerrohlinge vorbereitet, die mit Stempeln dekoriert werden konnten. Bildhauerin Barbara Wetzel war ebenfalls vor Ort und hatte etwas zum Schmunzeln vorbereitet.

Die Gäste waren interessiert und begeistert. Kerstin Neuß kannte zwar das Kunsthaus, weil die Tochter es besucht hatte. „Aber Emaillieren kenne ich noch nicht“, sagte sie. So wurde es für alle ein abgerundeter Abend mit Gesprächen und kreativem Tun. 

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