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Gebäude ersteigert : Rostocker Straße: Jugendhaus verkauft

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Immobilienfachwirt aus Tarnow ersteigert Gebäude / Sanierung wird geprüft / Nutzung noch unklar

von
erstellt am 13.Jan.2015 | 05:00 Uhr

Viele Proteste gab es in Güstrow, als bekannt wurde, dass das Jugendhaus in der Rostocker Straße geschlossen wird (SVZ berichtete). Jetzt ist das stattliche Haus an Güstrows wichtigster Verkehrsader verkauft. Der Immobilienfachwirt Jens Blümel aus Tarnow hat Gebäude und Grundstück mit seiner Firma Relia-Immobilien erworben bzw. im vergangenen Jahr bei einer Auktion ersteigert. „Die Lage hat mich einfach überzeugt. Das Grundstück ist mit knapp 3000 Quadratmetern riesig, sehr selten für eine innerstädtische Lage. Das Haus hat Charme“, so Blümel auf SVZ-Nachfrage.

Die zukünftige Nutzung des ehemaligen Jugendhauses (Baujahr 1919) stehe unterdessen noch nicht fest. „Wir müssen jetzt erst einmal den Zustand und den Sanierungsbedarf prüfen lassen“, sagt Blümel. „Es ist klar, dass hier etwas gemacht werden muss.“ Auch die Standfestigkeit müsse überprüft werden. Blümel räumt aber auch ein: „Wenn die Sanierung zu aufwendig sein sollte, muss man auch über einen Rückbau nachdenken. Wir müssen alle Möglichkeiten in Betracht ziehen.“ Im Vordergrund stehe aber die Sanierung. Zuletzt wurde das Gebäude in der Rostocker Straße 1994 auf Vordermann gebracht. Erst nach erfolgter Prüfung wolle er sich auf ein Konzept für das Haus festlegen.

Der Immobilienfachwirt liebäugelt mit einer kombinierten Wohn- und Gewerbenutzung. „Wir denken schon lange darüber nach, ein Büro unserer Firma in Güstrow einzurichten. Der Standort des ehemaligen Jugendhauses wäre dafür optimal. Wir würden das Haus eventuell auch gerne selber nutzen“, sagt er. Blümel betont den Vorteil des großen Grundstücks, dass sehr wertvoll sei. Zudem verfüge das Gebäude über 790 Quadratmeter Wohnfläche.

Jens Blümel hatte das Haus von der Stadt über die Norddeutsche Grundstücksauktion ersteigert. Der Kauf sei erst Ende Dezember 2014 vollzogen worden. „Deshalb ist es jetzt auch noch zu früh, konkrete Aussagen über die weitere Nutzung zu treffen“, sagt der Tarnower.

 

 

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