„ROS“ oder „LRO“

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04. Oktober 2011, 06:46 Uhr

Neuer Vorstoß für die künftigen Autokennzeichen im Landkreis Rostock: Laut dem CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg (CDU) könne das alte „ROS“-Kennzeichen auch im neuen Landkreis verwendet werden. Er widerspricht damit Aussagen der Kreisverwaltung, wonach das auslaufende „ROS“-Kennzeichen für eine neuerliche Verwendung nicht zur Verfügung stehe. „Es ist zwar in Deutschland einmalig, dass ein derzeit auslaufendes Kennzeichen wieder verwendet werden soll, aber nach mir vorliegenden Informationen aus dem Bundesverkehrsministerium bestehen für eine Wiedereinführung des ,ROS’-Kennzeichens keine rechtlichen Bedenken.

Wesentlich für die Vergabe der Kennzeichen ist der regionale Bezug, der mit ,ROS’ eindeutig gegeben wäre“, so Eckhardt Rehberg. Für Klarheit könne der Verkehrsminister des Landes sorgen. Auf der Verkehrsminister-Konferenz in Köln in dieser Woche stehe das Thema auf der Tagesordnung.

Unterdessen hat die neue Kreisverwaltung bereits einen Kennzeichen-Vorschlag erarbeitet: „LRO“. Dieser Vorschlag sei noch frei. Zudem handele es sich um den einzigen Vorschlag der Kreisverwaltung, informiert Kreissprecherin Petra Zühlsdorf-Böhm auf SVZ-Nachfrage. Über diesen Vorschlag habe jetzt das Kraftfahrtbundesamt zu entscheiden und teile dann ein Kennzeichen zu. Der Kreistag werde bei der Kennzeichen-Entscheidung nicht gefragt. Darüber zeigt sich Rehberg verwundert: „Die Kennzeichen-Frage ist von großer Bedeutung und die Bürgerinnen und Bürger sind daran sehr interessiert. Es ist eine Frage der Identifikation. Gerade bei diesem Thema dürfen die Bürger nicht übergangen werden“, sagt Rehberg, der zu einem großen Teil den neuen Landkreis im Bundestag vertritt.

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