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Musikfestival im Windpark : „Rock am Wind“ mausert sich

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Besucherzahlen bei zweiter Auflage des Festivals im Windpark Groß Schwiesow verdoppelt.

von
erstellt am 04.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Mächtige Beats wummern aus den Boxen. Hunderte Besucher bewegen sich im Takt der Musik. Der nächtliche Himmel bei Groß Schwiesow wird erleuchtet von bunten Laserstrahlen. Rundherum auf der Wiese der Agrofarm Lüssow drehen riesige Windkraftanlagen ihre Kreise. Das ist „Rock am Wind“ – Deutschlands erstes und einziges Musikfestival mitten in einem Windpark. „Wir wollen dieses Festival etablieren und damit für Mecklenburg eine Hausnummer schaffen“, sagt Andreas Jesse, Vorsitzender des Landesverbandes MV im Bundesverband der Windenergie und Veranstalter. „Und ich sehe durchaus Wachstumspotenzial.“ Die zweite Auflage von „Rock am Wind“ Freitag und Sonnabend im Windpark Groß Schwiesow scheint ihm Recht zu geben. Mit mehr als 2000 Besuchern kamen doppelt so viele als bei der Premiere 2015.

Erstmals ging das Festival über zwei Tage und bot auch zwei verschiedene Musikrichtungen. Motto: „Rock am Wind meets Electro“. Während Freitag fünf Rockbands für Stimmung sorgten, kamen Sonnabend Fans von elektronischer Musik auf ihre Kosten, als fünf DJs im Windpark auflegten. „Mit den beiden Musikrichtungen sprechen wir eine größere Zielgruppe an“, sagt Thom Seiberth von der zuständigen Veranstaltungsagentur. Die Electronacht wurde sehr gut angenommen, es kamen noch mehr Zuschauer als zur Rocknacht. „Wir wollen auch 2017 an Rock und Electro festhalten“, unterstreicht Andreas Jesse und hat das 3. „Rock am Wind meets Electro“ in Groß Schwiesow schon fest im Blick.

Unterstützer von „Rock am Wind“ sind überwiegend Firmen aus der Windenergiebranche, die sich damit einen Werbeeffekt für erneuerbare Energien versprechen. „Mit einem Festival mitten im Windpark verfolgen wir auch einen ökologischen Aspekt. Wir wollen zeigen, dass Windkraft eine tolle Energie ist“, formuliert es Andreas Jesse. Und um noch bekannter zu werden, hatte der Veranstalter im Vorfeld zudem Hunderte Freikarten an Einwohner der Gemeinde Groß Schwiesow verteilt.

 

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