IT-Olympiade : Roboter zählt blaue und rote Punkte

Unter den Augen des Jury-Vorsitzenden Prof. Martin Krohn bringt Stefan Böhm den fahrbaren Roboter in Stellung.  Fotos: christian menzel (2)
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Unter den Augen des Jury-Vorsitzenden Prof. Martin Krohn bringt Stefan Böhm den fahrbaren Roboter in Stellung. Fotos: christian menzel (2)

Schüler aus Güstrow auf siebenter IT-Landesolympiade sehr erfolgreich

svz.de von
19. April 2015, 22:00 Uhr

Hervorragende Ergebnisse erzielten Schüler aus Güstrower Schulen auf der siebenten IT-Landesolympiade, die am Wochenende in der Barlachstadt ausgetragen wurde. In der Sekundarstufe I wurden Justus Steinberg und Heinrich Jaeger von der Ecolea Dritte. Noch deutlicher fiel der Erfolg in der Sekundarstufe 2 aus, hier gewann Patrick Wienhöft aus dem John-Brinckman-Gymnasium.

Insgesamt waren 50 Teilnehmer aus den Klassen 8 bis 12 aus 16 Schulen des Landes nach Güstrow gekommen. Vor den Schülern der Sekundarstufe 1 stand die Aufgabe, einen fahrbaren Roboter so zu programmieren, dass der rote und blaue Punkte erkennt, zählt und Hindernisse aus dem Weg räumt. Anderthalb Tage tüftelten die Zweierteams an Lösungen, bevor die besten ihre Ergebnisse in einer Endrunde präsentieren durften. Am Ende entschied ein Hindernis, das das Siegerteam mehr beiseite geräumt hatte, über Sieg und Plätze.

In der Sekundarstufe 2, von den Veranstaltern lustigerweise als „Senioren“ bezeichnet, rauchten die Köpfe. Dort ging es u.a. um die Berechnung und Optimierung von Netzwerken und um die Programmierung in der Sprache Python. Beispielsweise bestand eine Aufgabe darin, den Kühlschrank der Zukunft so zu programmieren, dass nicht nur eine Inventur erfolgt, sondern automatisch eine Einkaufsliste zum Auffüllen erstellt wird.

Die IT-Olympiade wurde 2008 vom Güstrower Bildungsinstitut Bilse ins Leben gerufen. „Mathematik- und Physikolympiaden haben ja eine lange und erfolgreiche Tradition. Inzwischen hat sich aber die Informatik zu einer gefragten Branche entwickelt und es war höchste Zeit, ihr ebenfalls eine Bühne einzuräumen“, erinnert sich Bilse-Geschäftsführer Rainer Schätz an die Anfänge. Unterstützung erhielt das Institut, das auch die siebente Ausgabe wieder mustergültig vorbereitet hatte, von IT-Firmen des Landes sowie von der Universität Rostock und der Hochschule Wismar. Im Vorfeld organisierte Bilse drei Workshops zur Vorbereitung der Olympiade-Teilnehmer auf den Wettbewerb.  


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