zur Navigation springen

Richtfest : Richtspruch auf „Gleviner Ecke“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Sommer nächsten Jahres Einzug in Gleviner Straße 16 und Lange Straße 26

von
erstellt am 05.Okt.2015 | 06:00 Uhr

Mit kräftigen Hammerschlägen testeten Stadtpräsident Torsten Renz und Bürgermeister Arne Schuldt die Festigkeit der Dachbalken: hält! Das symbolische Nageleinschlagen vollzogen sie in luftiger Höhe der damit offiziell gerichteten „Gleviner Ecke“. Drei Monate nach der Grundsteinlegung feierte die Wohnungsgesellschaft Güstrow (WGG) nach altem Brauch die Fertigstellung des Dachstuhles an den Häusern Gleviner Straße 16/Lange Straße 26.

Während Stadtpräsident Renz das Engagement der Güstrower Wohnungsunternehmen für die Entwicklung der Stadt und der Altstadt insbesondere würdigte, wollte Bürgermeister Schuldt die Verbindung von Altem mit Neuem an diesem zentralen Zugangspunkt in die historische Innenstadt speziell herausgestellt wissen. Gemeint ist das Gegenüber mit der erst vor wenigen Jahren durchsanierten Heilig-Geist-Kirche, womit eines der ältesten Häuser der Stadt sicherlich einen reizvollen Kontrast zum neu entstehenden Wohnhaus darstellen werde.

Sieben Wohnungen sowie eine Gewerbeeinheit entstehen dort, wo die Lange Straße in die Gleviner mündet. Jahrelang hatte ein Bretterzaun den Blick von der großen Baulücke abgelenkt, die sich hier doch kaum verbergen ließ. Rund 1,4 Millionen Euro, hat das Ingenieurbüro Kruse und Fliege berechnet, wird der Bau voraussichtlich kosten. Zu dieser weiteren Belebung und Aufwertung der Innenstadt trage die WGG zu mehr als 90 Prozent mit Eigenmitteln bei. Im Juni nächsten Jahres könnten die ersten Mieter einziehen, denkt Jürgen Schmidt, WGG-Geschäftsführer.

Das Objekt füllt eine große, nicht aber die erste Lücke in der Altstadt durch die WGG. Auch die nächste in der Gleviner Straße, auf der sich einst die Gaststätte „Stadt Krakow“ befand, werde sich in absehbarer Zeit schließen, verspricht Schmidt für das kommunale Unternehmen weiter ausgeprägten „Mut zur Lücke“.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen