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Stadtsanierung : Richtkrone über der Domstraße 6

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Etappenziel bei der Sanierung des ehemaligen Postamtes / Fertigstellung Ende 2015/Anfang 2016

Im 19. Jahrhundert war in der Domstraße 6 das Postamt der Stadt untergebracht, jetzt werden nach jahrelangem Leerstand Wohnungen hergerichtet – eine Mammutaufgabe. Eine Etappe bei der Sanierung wurde gestern gefeiert: das Richtfest. Alle Dachstühle des verwinkelten Baukörpers mussten heruntergenommen wergen. Grund dafür war eine unvertretbare Kontamination mit Holzschutzmitteln. Zimmerleute haben die Dachstühle wieder aufgerichtet. Das feierte die Bauherrengemeinschaft um Walter Eschweiler gestern mit allen am Bau Beteiligten und vielen Gästen.

„Wir stehen mit Stolz hier“, betonte Walter Eschweiler. Es zeichne sich bereits ab, wie schön das Haus werden wird. Dafür machte er u.a. Bauleiterin Gabriele Schuldt verantwortlich. Sie habe auf viele Details aufmerksam gemacht und das Interesse der Bauherren für deren Erhaltung geweckt. Den Mut, ein so großes Vorhaben in Angriff zu nehmen, habe man nur vor dem Hintergrund „toller Erfahrungen mit der Stadt und seinen Bürgern“ gehabt, betonte Walter Eschweiler weiter und dankte für eine großzügige Städtebauförderung. Mit wechselnden Partnern habe man in den vergangenen Jahren sieben Häuser in Güstrow saniert. Die Domstraße 6 sei nun das achte und mit großer Wahrscheinlichkeit der letzte, kündigte er an.

Neun Wohnungen – zwischen 73 und 153 Quadratmeter groß – entstehen in dem Haus. Sie werden alles andere als 0815 sein. „Wir wollen das großzügig Wohnen von einst neu beleben“, erklärt Gabriele Schuldt. Ende 2015/Anfang 2016 werden die Mieter einziehen können.

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