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Produktionsstandort vergrößert Kapazitäten : Rhodius Laage in Weltmarktspitze

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Der Rhodius-Produktionsstandort Laage, wichtiger Zulieferer der Airbag- und damit der Automobil-Industrie, will 2013 zum weltweit führenden Hersteller von Druckgasbehältern für Airbag-Gasgeneratoren aufsteigen.

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erstellt am 17.Dez.2012 | 05:09 Uhr

Laage | Der Rhodius-Produktionsstandort Laage, wichtiger Zulieferer der Airbag- und damit der Automobil-Industrie, will 2013 zum weltweit führenden Hersteller von Druckgasbehältern für Airbag-Gasgeneratoren aufsteigen. Schon jetzt befindet sich in nahezu jedem Auto ein in Laage produziertes Teil. In diesem Jahr verließen zehn Millionen Druckgasbehälter für Beifahrer- und Seiten-Airbags und noch einmal so viele Filtereinheiten das Laager Werk. Der Umsatz stieg auf 14 Millionen Euro. Und das Wachstum geht weiter. Die Betriebsleitung rechnet mit einer zehn bis 20-prozentigen Umsatzsteigerung für 2013. Grund: ein neuer Kunde und die erwartete Produktionssteigerung bei den Hauptkunden. Eine vielversprechende wirtschaftliche Situation also, in der der scheidende Betriebsleiter Jürgen Popp die Laager Produktionsstätte an seinen Nachfolger Peter Glomba übergibt.

Popp ist Mitarbeiter der ersten Stunde, übernahm kurz nach Gründung des Werkes in Laage im Jahr 1996 die Betriebsleitung. Jetzt geht der 61-jährige Güstrower in den Ruhestand. 16 Jahre prägte er den Standort, einer von vier der Rhodius GmbH, wesentlich mit. "Damals waren es 15 Mitarbeiter, heute sind wir 80", sagt Popp. In seiner Zeit hat das Unternehmen kontinuierlich in den Produktionsstandort investiert, zehn Millionen Euro flossen nach Laage. Vor zwei Jahren wurde die Produktionsfläche beispielsweise um die Hälfte vergrößert. War lange Zeit das im Airpark benachbarte TRW-Werk in Laage der einzige Kunde, wird heute auch ein weiterer großer Hersteller von Airbag-Gasgeneratoren in Frankreich beliefert. "Wir haben uns bei der Herstellung von Druckgasbehältern weltweit einen Namen gemacht", blickt Popp stolz auch auf seinen Verdienst zurück.

Bei seinen bisherigen beiden Großkunden hat Rhodius Laage bereits den Status eines "bevorzugten Lieferanten". Für den neuen, dritten Kunden soll 2013 die Serienproduktion starten. Ab dem 1. Januar wird deshalb auch von einer Fünf- auf eine Sieben-Tage-Woche umgestellt, zwei neue Fertigungslinien sollen im Laufe des Jahres in Betrieb genommen werden, kündigt Popps Nachfolger, Peter Glomba, an. Dazu werden zu Beginn des Jahres neun neue Mitarbeiter eingestellt.

Der 45-jährige Glomba verspricht für die Zukunft stabile Arbeitsplätze bei Rhodius in Laage und eine Fortsetzung des Wachstums. Neben seiner neuen Aufgabe als Betriebsleiter ist und bleibt der Rostocker stellvertretender Geschäftsführer der gesamten Rhodius-Gruppe. Glomba kennt den wichtigsten Kunden, TRW, wie seine Westentasche. Vom TRW-Werk Laage wechselte er vor eineinhalb Jahren zu Rhodius. Seinem Vorgänger Jürgen Popp ist er dankbar für das Geleistete: "Ich übernehme einen funktionierenden Standort mit allen Stärken. Und eine der Stärken ist ganz klar die schlanke Kostenstruktur."

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