Wasserwacht Güstrow : Retter für Ernstfall gewappnet

Die Wiederbelebung Ertrunkener üben hier die jungen Rettungsschwimmer Vuone Bu Tuan, Martin Stelter und Kilian Müller (v.r.). Mark Loeschke (l.) und Volker Schmidt (2.v.l.) von der DRK-Wasserwacht Güstrow überwachen die Übung.
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Die Wiederbelebung Ertrunkener üben hier die jungen Rettungsschwimmer Vuone Bu Tuan, Martin Stelter und Kilian Müller (v.r.). Mark Loeschke (l.) und Volker Schmidt (2.v.l.) von der DRK-Wasserwacht Güstrow überwachen die Übung.

Große Übung der DRK-Wasserwacht Güstrow zum Start der Badesaison am Inselsee. Badestelle bis September täglich überwacht.

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21. Mai 2017, 21:00 Uhr

Zum offiziellen Start der Badesaison probte die DRK-Wasserwacht Sonnabend am Güstrower Inselsee noch einmal den Ernstfall. Auf dem Programm standen die Rettung ertrinkender Personen, die Bergung und Wiederbelebung sowie die Erste Hilfe. Seit dem Wochenende sind die Retter der Wasserwacht wieder am Inselsee im Einsatz. „Der Einsatzplan mit 30 Aktiven steht“, sagt Mark Loeschke, Kreisleiter der DRK-Wasserwacht Güstrow. Bis zum 10. September überwachen täglich von 9 bis 19 Uhr mindestens zwei Rettungsschwimmer den beliebten Güstrower Badestrand. „Bei gutem Wetter auch bis Ende September“, sagt Mark Loeschke.

Bei einer Wassertemperatur von 17 Grad ist der Andrang am Inselsee aktuell allerdings noch nicht so groß. Doch mit steigenden Temperaturen steigen auch die Besucherzahlen. „Mitte Juni rechne ich mit der ersten Hochzeit“, sagt Loeschke. Größere Vorkommnisse gab es in der vergangenen Saison nicht. „In der Regel versorgen wir Leute, die in Scherben getreten sind, helfen bei Wespenstichen oder Hitzeschlag“, schildert der Rettungsschwimmer. „Bewachung und Erste Hilfe sind unsere Hauptaufgaben“, unterstreicht der stellvertretende Kreisleiter Volker Schmidt. „Und wir sorgen auch für Ordnung und Sauberkeit an der Badestelle.“

Die lässt oftmals zu wünschen übrig. Es dauere bis zu zwei Stunden, den „kleinen“ Müll wie Scherben, Kronkorken oder Zigarettenstummel zu beseitigen, so Loeschke. „Für die Sauberkeit am Inselsee sind wir eigentlich nicht zuständig. Wir fühlen uns dennoch dafür mitverantwortlich“, sagt er. Auch den Kampf gegen den Gänsedreck haben die DRK-Rettungsschwimmer noch nicht aufgeben. Allerdings erweisen sich die im Uferbereich des Inselsees aufgestellten Schutzzäune, damit die Gänse nicht an Land können, als weitgehend nutzlos. „Wir sammeln täglich fünf bis zehn Kilo Gänsedreck auf der Liegewiese ein. Die Badegäste finden den Dreck sehr abstoßend“, erzählt Loeschke. „Und wir haben auch schon oft Komplimente bekommen, dass unsere Leute hier sauber machen“, freut sich der Kreisleiter der DRK-Wasserwacht Güstrow.

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