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„Leuchtturm“ : Renoviert und neu ausgestattet

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

„Leuchtturm“ auf dem Güstrower Distelberg hatte Grund zum Feiern in dieser Woche

Im „Leuchtturm“, einem sozialmissionarischen Projekt der Landeskirchlichen Gemeinschaft an der Güstrower Ahornpromenade, wurde jetzt gefeiert. Gleich zwei Gründe gab es dafür: Den „Leuchtturm“ gibt es dort seit genau sieben Jahren und es wurde gründlich renoviert. Zum Teil wurden die Räume auch neu ausgestattet.

Das war unter anderem möglich durch eine Spende von 2000 Euro, die die Einrichtung von der Abstimmungsaktion „Unsere Helden 2014“ vom „Lila Bäcker“ für ihren dritten Platz erhalten hatte. „Wir haben uns sehr über das Geld gefreut und konnten damit Farbe, Teppichboden, Schränke und Sofas kaufen“, erzählt Leiterin Andrea Ruppert. Nun erstrahlen die Räume wieder in frischem Weiß. Am vergangenen Donnerstag war der Treff wieder geöffnet. An diesem Tag feierten Mitarbeiter mit Kindern und Eltern gleichzeitig den Geburtstag. Es wurden Fotos von Aktivitäten des vergangenen Jahres angeschaut, gemeinsam gegessen und gespielt.

Für viele Kinder und Jugendliche ist der „Leuchtturm“ ein Anlaufpunkt am Nachmittag, auch für Tim Buchholz, der am vergangenen Donnerstag seinen 18. Geburtstag gleich mit feiern konnte. „Wenn der ,Leuchtturm‘ offen ist, bin ich hier. Die Mitarbeiter sind toll und es macht Spaß“, sagt er. Inzwischen ist er eher ein Helfer, absolviert gerade seine Ausbildung. Er kommt aber auch gern zum Männerabend dazu, der von Samuel Rahn einmal in der Woche angeboten wird. „Wir kochen gemeinsam, sind aber auch sportlich aktiv“, erzählt der seit zwei Jahren angestellte Mitarbeiter. Seiner Meinung nach ist der „Leuchtturm“ eine gute Anlaufstelle für Jugendliche und Kinder und eine gute „Alternative zu einem sonst allzu tristen Alltag“.

Seit 2011 ist Andrea Ruppert als Leiterin des „Leuchtturms“ in Güstrow. Ihr ist wichtig, dass Kinder hier einen Raum haben, wo sie sich wohl fühlen können und gern kommen. „Sie sollen aber auch sehen, dass es Gott gut mit uns Menschen meint“, betont sie. Dafür wolle der „Leuchtturm“ ein Licht sein.

 


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