SVZ-Wochenend-Interview : Reisefreudiger Schützenbruder

Gerne mal nach Brasilien oder Indien: Schützenbruder Eckhard Kusber ist auch ein Weltenbummelr.
Gerne mal nach Brasilien oder Indien: Schützenbruder Eckhard Kusber ist auch ein Weltenbummelr.

20 Fragen an Eckhard Kusber: der 65-jährige Güstrower ist seit vergangenem Jahr Vorsitzender der Schützenzunft Güstrow 1441.

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17. Februar 2018, 12:00 Uhr

Der 65-jährige Eckhard Kusber steht seit vergangenem Jahr der Schützenzunft Güstrow 1441 vor. Geboren in Güstrow, aufgewachsen in Neu Strenz, besuchte er zunächst die Wossidloschule machte im Anschluss daran eine Lehre als Klempner und Installateur beim Kreisbau Güstrow. Danach ging es für Kusber für eineinhalb Jahre zur NVA. „Das war die einzige Zeit, die ich von Güstrow längere Zeit weg war“, sagt er heute. Seit 1973 arbeitete er in der Pädagogischen Hochschule als Handwerker und ließ sich nach einer Qualifikation in den 1980er-Jahren zum Meister fortbilden. Zur Wendezeit konnte er in die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege am gleichen Ort wechseln. Hier war Kusber bis zum Rentenbeginn für technische Anlagen verantwortlich. Mitte der 1990er-Jahre fand er Interesse am Schießsport und trat der Schützenzunft Güstrow 1441 bei. Aufgrund der jahrelangen aktiven Mitarbeit auch im Vorstand wurde Eckhard Kusber im vergangenen Jahr zum Vorsitzenden des Schützenvereins gewählt.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Auf meiner selbstgebauten Hollywood-Schaukel auf meinem Hof in der Schnoienstraße in Güstrow.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich möchte mir nicht vorstellen, Bürgermeister zu sein, aber es wurde gerade in der Innenstadt von Güstrow, in der ich zu Hause bin, viel geschaffen, das es zu erhalten gilt.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Fast täglich auf dem Schützenplatz unseres Vereins.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Wahrscheinlich mit Kartoffeln sammeln in der Schulzeit.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für ein neues Fahrrad. Das war für mich damals wichtig, denn ich musste täglich von Neu Strenz nach Güstrow zur schule fahren.
Was würden Sie gerne können?
Mehrere Sprachen sprechen, da wir gerne in die Ferne verreisen. Wir waren zum Beispiel schon in Indien, Vietnam, Brasilien und Namibia.
Was stört Sie an anderen?
Unkonkrete Auskünfte oder genauer gesagt: Wenn ich keine vernünftige Antwort bekomme. Zudem sind mir die sogenannten Bedenkenträger lästig.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über Sprüche meiner Enkel. Ich habe vier im Alter von eineinhalb bis acht Jahren. Die hauen schon tolle Dinger raus.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Beim letzten Familienfest das Büffet übermäßig oft aufgesucht.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Ich habe keinen persönlichen Helden. Es gibt in meinem Bekanntenkreis aber viele tolle Leute, ohne dass ich jemanden speziell herauspicken würde.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Den Bildband „Wassertürme in Hamburg“. Ich hätte gern mal einen besessen.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Das Nordmagazin, weil es regionale Nachrichten bietet.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Bei keinem von beiden. Wir haben mit den Schützenfesten ausreichend zu tun.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Den Dalai Lama, er hat für mich eine tolle Ausstrahlung und seine Ansichten könnte man auf alle Religionen anwenden.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich koche so gut wie nie, aber wenn, dann gelingen mir Bratkartoffeln mit Spiegelei am besten.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Samba Pa Ti“ von Santana – der Rausschmeißer im Kurhaus in den 1970er-Jahren.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Zu meinem 60. Geburtstag hat mir meine Frau ein Fotobuch geschenkt, in dem mein bisheriges Leben toll aufgezeigt ist.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Neuseeland oder Australien wären eine Reise wert.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Wenn nicht auf Reisen, dann auf dem Güstrower Schützenplatz oder mit meinen Enkeln.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Jürgen Froriep, er ist für das Schützenwesen landesweit ehrenamtlich tätig und engagiert sich als Präsident des Kreisschützenverbandes Güstrow für den Schießsport.













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