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Gülzow-Prüzen : Rein und raus aus den Kartoffeln

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

In Gülzow-Prüzen kommt dieses Jahr doch noch der Straßenbau Groß Upahl-Hägerfelde. Allerdings ohne die erhofften Mittel aus dem Kofinanzierungsprogramm des Landes, sondern mit Landkreis-Mitteln aus dem ländlichen Wegebau und Eigenmitteln.

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erstellt am 30.Apr.2014 | 06:00 Uhr

In Gülzow-Prüzen geht es rein und raus aus den Kartoffeln. Gemeint ist vor allem der Straßenbau Groß Upahl-Hägerfelde. Jetzt soll er aber doch in diesem Jahr realisiert werden. Allerdings ohne die erhofften Mittel aus dem Kofinanzierungsprogramm des Landes, sondern mit Landkreis-Mitteln aus dem ländliche Wegebau (192 268 Euro) und Eigenmitteln (168 000 Euro). Deswegen sollen auch die angehobenen Steuern auf dem Niveau von 2013 bleiben. Eigentlich sollte die nur für ein Jahr so hoch sein. Das alles soll per Beschluss in einer Gemeindevertretersitzung am 8. Mai um 18 Uhr in Prüzen über die Bühne gehen. Damit wäre dann der Schlingerkurs bei diesem Vorhaben wieder in der Spur. Bürgermeister Karl-Heinz Kissmann: „Die 2,7 Kilometer sollen dieses Jahr natürlich fertig werden.“

Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr scheiterte dieser Straßenbau, weil im Amt Güstrow-Land ein Förderantrag nicht ordnungsgemäß bearbeitet wurde. Daher fiel das Vorhaben aus einem Förderprogramm (wir berichteten). Im Februar war Bürgermeister Karl-Heinz Kissmann noch guter Hoffnung, dass er mit Hilfe des Kofinanzierungsprogramms des Landes sogar drei Vorhaben über die Bühne bringt, einschließlich eines beschlossenen Haushaltes. Für ihn wäre das ein guter Start für die neue Gemeindevertretung gewesen. Dann kam der Dämpfer aus Schwerin. Die Botschaft lautete: kein Geld aus dem Landesprogramm. Das bedeutete das Aus für den Straßenbau Groß Upahl-Hägerfelde, für den Bau der Werderstraße und des Bülower Weges in Karcheez sowie für den Ausbau des Gemeindehauses. Das sollte vom Erdboden bis zum Dach hergerichtet werden. Aber schon damals räumte der Bürgermeister ein: „Diese Maßnahmen können wir nur wuppen, wenn Fördergeld aus verschiedenen Töpfen fließt und die Gemeinde auch etwas von dem Kofinanzierungsprogramm des Landes abbekommt.“ Die gesamten Kosten würden 800 000 Euro betragen und die Gemeinde habe 500 000 Euro Fördermittel beantragt, hatte Kissmann ausgerechnet. Die Wende kam dann mit dem Landkreis-Angebot, allerdings nur für das eine Vorhaben.

Bürgermeister Kissmann hat aber auch die anderen beiden noch nicht abgehakt. „Für dieses Jahr schon, aber wir behalten das mit den Karcheezer Straßen und dem Dorfgemeinschaftshaus in Prüzen im Auge und werden jedes Jahr wieder Fördermittel beantragen“, so Kissmann.


 

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