zur Navigation springen

Reformationstag : Reformationsspiel in der Pfarrkirche

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Gruppe „Miniaturtheater Kirchen-Spiel“ aus Bützow spielt am 31. Oktober Szenen aus dem Alltag von Martin Luther und Katharina von Bora

von
erstellt am 23.Okt.2015 | 06:00 Uhr

Dieser Tage wird geprobt in der Güstrower Pfarrkirche, denn die Gruppe „Miniaturtheater Kirchen-Spiel“ aus Bützow übt ihr Stück „Es ist schwer, dich zu lieben“ – ein Zwiegespräch zwischen Martin Luther und Katharina von Bora, das am Reformationstag zur Aufführung kommen wird. Hier wird am 31. Oktober von 10 Uhr an ein gemeinsamer Gottesdienst von Pfarr- und Domgemeinde gefeiert.

„Jedes Jahr der Reformationsdekade hat ein anderes Thema. In diesem Jahr ist es Reformation und Bild – da passt ein Schauspiel natürlich sehr gut in den Gottesdienst“, erklärt Matthias Ortmann, Pastor der Pfarrgemeinde. Das Stück wird in diesem Jahr stellvertretend für die Predigt stehen. Unter der Leitung von Kristina Handke werden die Laiendarsteller Helga Müller und Friedemann Preuß biblische Texte, Musik und Literatur miteinander verbinden. „Uns gibt es jetzt seit drei Jahren. Als ehemalige Lehrerin wollte ich mir den Bezug zur Literatur erhalten und habe mir Mitstreiter gesucht. Bislang haben wir eher in kleinen Kirchen gespielt – die Pfarrkirche ist mit ihrer Akustik eine besondere Herausforderung“, erklärt Kristina Handke und fügt hinzu: „Die Schwierigkeit liegt darin die Feinheiten der Texte zu transportieren.“ Aufgelöst werden soll diese Problematik durch die Wiederholung zentraler Textpassagen. „Die Gäste sollen sich einfach von unserem Singspiel verzaubern lassen – ganz sicher ist es auch etwas für alle die, die nicht regelmäßig in die Kirche gehen“, sagt Kristin Handke weiter.

Wer die Gruppe noch ein weiteres Mal erleben möchte, sollte sich schon einmal den 10. Januar vormerken. Da wird das „Miniaturtheater Kirchen-Spiel“ mit seinem Stück „Maria in der Büste“ in der Güstrower Heiliggeistkirche zu erleben sein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen