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Güstrower Anzeiger

23. Oktober 2017 | 00:57 Uhr

Neu Strenz : Rede und Antwort gestanden

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Zur Einwohnerversammlung des Ortsteils Neu Strenz im Sporttreff des Jahnstadions wurden brennende Themen besprochen.

von
erstellt am 20.Jul.2016 | 05:00 Uhr

17 Teilnehmer bei der Einwohnerversammlung für den Ortsteil Neu Strenz am Montagabend, klingt zunächst nach einer geringen Beteiligung, doch Bürgermeister Arne Schuldt machte schnell deutlich: „Gemessen an der Einwohnerzahl ist das schon eine beachtliche Zahl.“ Zuletzt zählte der Güstower Ortsteil 138 Einwohner – beinahe ein Viertel von ihnen war also in den Sporttreff des Jahnstadions gekommen, um sich die neuesten Informationen über Neu Strenz einzuholen und die Gelegenheit zu nutzen auch mit einigen Amtsleitern und Stadtvertretern ins Gespräch zu kommen.

Besonders Detlef Wenzek, Leiter der Abteilung Bauverwaltung des Stadtentwicklungsamtes, war bei dieser Einwohnerversammlung ein gefragter Gesprächspartner. Das er zu vielen nachgefragten Problemen bereits einen Auftrag erteilt hatte, wurde unter den Besuchern zum Witz des Abends. So beklagte Bernd Drews den Zustand der Radwege. „Besonders das Stück vom Jahnstadion in Richtung Ortsausgang wird immer schlimmer“, erklärte der Neu Strenzer. Auch dieses Problem hatte Detlef Wenzek bereits an den Stadtbauhof übergeben. Weiterhin thematisierte Bernd Drews den Zustand des Spielplatzes. „An den Stufen der Rutsche guckten die Schrauben raus, bis ich es gemeldet habe, und auch das Karussell ist nicht mehr gängig“, moniert er. „Das sollte eigentlich überprüft werden – wir nehmen das mit auf“, antwortete Bürgermeister Arne Schuldt.

Rudolf Langer wollte wissen: „Wann werden die stillgelegten Gleise im Bredentiner Weg entfernt?“ Man sei mit Ceravis – ehemals Getreide AG – im Gespräch. Das Anliegen liege schriftlich in der Zentrale in Rendsburg, sagte Detlef Wenzek darauf. „Unser Buswartehäuschen fällt fasst zusammen – ist da etwas geplant“, fragte Klaus Bradhering. „Im Haushalt ist es nicht vorgesehen, das müssen wir uns ansehen“, machte Arne Schuldt deutlich. Auch das angekündigte schnelle Internet beschäftigte die Neu Strenzer – gegenwärtig sei das eine Katastrophe, hieß es. Diesbezüglich musste Schuldt vertrösten: „Wir haben in der zweiten Runde einen Antrag beim Landkreis gestellt, jetzt müssen wir auf den Zuschlag warten.“ Die nächste Einwohnerversammlung findet turnusmäßig erst wieder in zwei Jahren statt – dann kommen erneut die drängendsten Themen auf die Agenda.

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