Güstrow : Rechtsextreme „Bürgerwehr“

Rechtsextreme marschierten erst  am 21. März durch Güstrow.
Rechtsextreme marschierten erst am 21. März durch Güstrow.

In Güstrow patrouillierten in der Nacht zu Sonnabend erstmals NPD-Leute

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06. April 2015, 11:33 Uhr

Eine rechtsextreme „Bürgerwehr Güstrow“ ist in der Nacht zu Sonnabend erstmals im Stadtgebiet in Erscheinung getreten. Die Polizei kontrollierte 27 Personen, die mit dieser Gruppe in Zusammenhang stehen. „Wir haben diese Leute im Blick und werden ihnen nicht das Feld der öffentlichen Sicherheit überlassen. Die Sicherheitslage in Güstrow ist gut“, sagte Gert Frahm von der Polizeiinspektion Güstrow. Die Polizei habe den Rechtsextremen die rechtlichen Grenzen ihrer Aktivitäten aufgezeigt. „Denn solche Aktionen tragen nicht zu einem vertrauensvollen Zusammenleben in der Stadt bei und können leicht zu Verwirklichung von Straftatbeständen führen. Und das erst recht, wenn Personen beteiligt sind, die bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. Und von denen wurden in der Nacht einige angetroffen“, so Gert Frahm. Straftaten seien von den Rechtsextremen nicht begangen worden. Laut Polizei war auch der Güstrower NPD-Stadtvertreter Nils Matischent dabei.

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