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Regionalbus Rostock : Rebus: Einigung im Tarifstreit

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Betriebsrat bezeichnet Verhandlungen als „sehr erfolgreich“ / Arbeits- und Einkommensbedingungen sollen angeglichen werden

Weitere Streiks bei der Regionalbus Rostock, kurz Rebus, sind zunächst abgewendet. Der Tarifstreit scheint beigelegt. Bei den jüngsten Tarifverhandlungen konnte eine „grundsätzliche Einigung vollzogen werden“, informierte der Rebus-Betriebsratsvorsitzende Tino Meschkat auf SVZ-Nachfrage. Das jetzt erzielte Ergebnis müsse allerdings noch von diversen Gremien abgesegnet werden, so Meschkat. Am 17. Juni komme die Verhandlungskommission erneut zusammen. Drei Monate hatten die Tarifverhandlungen beim größten Busunternehmen des Landkreises Rostock gedauert.

Sowohl der Rebus-Aufsichtsrat als auch die Tarifkommission und der Verdi-Bundesverband müssen der Einigung noch zustimmen. Aus Sicht des Rebus-Betriebsrates seien die Verhandlungen jedoch sehr erfolgreich verlaufen, unterstreicht Meschkat.

Nach dem jetzigen Kompromiss sollen die bisher unterschiedlichen Arbeits- und Einkommensbedingungen innerhalb der Rebus stufenweise bis 2016 angeglichen werden, sagt er.

Dieses Ziel hatten der Betriebsrat und Verdi bei den Verhandlungen verfolgt.

Die Diskrepanzen bestehen seit der Fusion zur Rebus Mitte vergangenen Jahres, als sich die vier Verkehrsunternehmen Küstenbus GmbH, Omnibusverkehrsgesellschaft Güstrow mbH (OVG), Hameister Personenverkehr GmbH sowie Regionalverkehr Küste GmbH (RVK) zusammenschlossen. „Die Anpassungen werden unterschiedlich sein, aber es werden keine Gehälter abgesenkt. Stattdessen gibt es Gehaltserhöhungen“, sagt Meschkat. Jeder Mitarbeiter profitiere davon.

Auch eine Sonderzahlung als Weihnachtsgeld sei vereinbart worden. Das habe es vorher nicht gegeben.

„Zudem gibt es jetzt eine einheitliche Regelung zur Wendezeit. Das ist für viele Kollegen positiv. Sie kriegen mehr Geld“, sagt Meschkat.


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