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Vorsicht Tretminen : Reagiert: Hundekot sorgt für Wirbel

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Unser Beitrag „Vorsicht: Tretminen in Güstrow“ hat den Nerv der Güstrower getroffen. Besonders im Internet schlägt er große Wellen.

svz.de von
erstellt am 10.Dez.2015 | 08:00 Uhr

„Sie haben Recht. Viele Hundebesitzer entsorgen die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht. Aber ich habe festgestellt, dass auch die Hundetoiletten in der Stadt oftmals nicht vernünftig bestückt sind“, erzählt Ernst Rex aus Schönwolde bei einem Besuch in unserer Redaktion in der Güstrower Domstraße und verweist damit auf unseren jüngsten Artikel über die Anzahl der Hundehaufen in der Güstrower Innenstadt.

„Ich selbst habe immer Tüten dabei – in der Hosentasche oder im Auto – das ist doch meine Pflicht als Hundebesitzer“, sagt Ernst Rex weiter, der oft mit seinem Hund in der Innenstadt unterwegs ist. So eine Einstellung lobt SVZ-Leserin Helga Schirow. „Der Weg am Energiegraben ist einer der beliebtesten Gassi-Strecken geworden. Oft genug wird der Weg von Hunden dazu benutzt, ihren Kot zu hinterlassen“, schreibt die Güstrowerin in einem Leserbrief an unsere Redaktion. Sie habe schon überlegt hier eine Tafel mit der Aufschrift „Hier kein Hundeklo“ anzubringen, schreibt sie weiter.

Auch im Internet sind die Reaktionen auf unseren Beitrag vielfältig. „Es ist wirklich Scheiße, im wahrsten Sinne des Wortes. Überall in der Stadt Hundehaufen. Nirgendwo ist es so dreckig wie in Güstrow“, schreibt Sylke Finck als Reaktion auf den SVZ-Artikel „Vorsicht: Tretminen in Güstrow“. Eike Weinert sieht das Problem eher pragmatisch: „Eigentlich ganz einfach: Jeder Hundebesitzer räumt den Kot seines Hundes weg, ist ja immerhin der Müll des Besitzers, da er Verantwortung für sein Tier hat.“ Es gebe viele Hundebesitzer, die fast alle Tüten auf Vorrat mitnehmen oder sogar anderweitig verwenden, schreibt Svenja Berndt. „Oft genug sind diese Spender leer“, fügt sie an. Auch Axel Stiel meint das Problem liege in den fehlenden Hundekottüten begründet und Sanny Wittenburg findet auch immer wieder leere Tütenspender. „Entweder es sind keine Tüten drin oder man bricht sich halb die Finger um an Tüten ran zu kommen“, schreibt die Güstrowerin auf Facebook.

„Selbst wenn die mal leer sind. Ich finde es nicht zu viel verlangt, für 99 Cent eine Packung zu kaufen, damit man im Notfall Tüten in der Tasche hat“, meint Hundebesitzerin Sabine Volkmer und schließt sich damit auch der Meinung von SVZ-Leser Ernst Rex an. „Ich bin auch eine Hundemama die die Haufen ihres kleinen Dackels immer aufhebt“, schreibt uns Daniela Hannemann und fügt hinzu: „Hier in der Südstadt gibt es folgendes Problem: Nicht genug oder eigentlich gar keine Mülleimer.“

David Mense gibt zu bedenken: „Also mich nerven die Hundehaufen auch sehr. Ich bin selber Besitzer eines Hundes und ich verstehe es nicht, wieso man nicht einfach die Hinterlassenschaften des eigenen Hundes entfernen kann.“ So ähnlich sieht es auch Robert Trebor: „Wenn es jeder von sich aus weg machen würde, dann bräuchte man auch nichts vorschreiben.“ Thomas Heller glaubt indes, dass die meisten Hundebesitzer, die auch Steuern bezahlen, die Hinterlassenschaften wegmachen. „Aber was ist mit denen, die ihre Hunde nicht gemeldet haben? Darauf sollte die Stadt achten“, fordert er.

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