Toller Fund : Rarität: Brief von John Brinckman aufgetaucht

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27. März 2014, 06:00 Uhr

Toller Fund im Brinckman-Jahr: Ein von dem niederdeutschen Autor John Brinckman (1814 bis 1870) eigenhändig geschriebener Brief wurde jetzt in Güstrow aufgefunden. Darüber informiert Dieter Kölpien, Vorsitzender des Festausschusses „John Brinckman 200“, in Güstrow. „In dem Schreiben mit Datum vom 27. September 1860 bestätigt John Brinckman den Erhalt einer Unterstützungszahlung für die noch minderjährigen Kinder seines verstorbenen Schwiegervaters August Burmeister“, erklärt er.

Brinckman bezeichne sich darin als „Vormund“. Er habe diese Aufgabe offenbar zusätzlich zu seinen Pflichten als Lehrer in Güstrow und dem Verfassen von plattdeutschen Geschichten und Romanen übernommen, so Kölpien, der auch Mitglied des Vereins „Güstrower Plattsnacker“ ist. Bei Recherchen zur Vorbereitung des diesjährigen 200. Geburtstages von John Brinckman am 3. Juli habe ihn der Güstrower Kunsthändler Kurt Klaus auf das Schriftstück aufmerksam gemacht. Handschriftenfunde von John Brinckman sind nach Aussage der John-Brinckman-Gesellschaft äußerst selten.

Morgen soll der Brinckman-Brief im Rahmen einer Sitzung des Festausschusses erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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