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„Dat Rökerhus“ in Krakow am See : Räucherofen steht gerade nicht mehr still

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Hochsaison in der Ausflugsgaststätte „Dat Rökerhus“ am Wadehäng in Krakow am See. Ruth Müller und Kollegen belegen bis zu 120 Fischbrötchen täglich.

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erstellt am 23.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Zahlreiche Urlauber aber auch Krakower steuern gezielt den Wadehäng an – denn hier finden sie nicht nur eine fast unberührte Natur, sondern seit fast 14 Jahren auch die beliebte Ausflugsgaststätte „Dat Rökerhus“. Ruth Müller und ihr Sohn Christoph vom „Rökerhus“ haben gerade alle Hände voll zu tun: die Hochsaison der Urlaubszeit ist angebrochen. „An manchen Tagen gehen bis zu 120 Fischbrötchen raus“, sagt Ruth Müller. Der Räucherofen mit Aal, Forelle, Heilbutt und Rotbarsch am Krakower Wadehäng steht kaum still.

Viele Radwanderer und Motorradfahrer machen im „Rökerhus“ Station. „80 Prozent unserer Gäste sind Urlauber. Dabei spielt natürlich das nahe gelegene Resort Linstow eine große Rolle“, sagt Ruth Müller. Zudem führt der Radfernweg Berlin-Kopenhagen direkt am „Rökerhus“ vorbei. „Manchmal warten die Urlauber bereits morgens, dass der Räucherofen aufgemacht wird, obwohl wir eigentlich erst um 11 Uhr öffnen“, sagt die Krakowerin.

Ruth Müller und ihr Sohn, der die Geschäfte führt, haben bereits zahlreiche Stammkunden. „Besonders unsere Sachsenurlauber“, unterstreicht sie. „Sie kommen seit Jahren immer wieder um die Ecke.“ Der täglich frisch geräucherte Fisch geht schon bis in die Schweiz. „Bevor die Gäste abreisen lassen sie sich bei uns den Räucherfisch noch gut einpacken“, erzählt Ruth Müller. Aber auch die Urlauber der Feriensiedlungen „Kiefernhain“ und „Ferienidyll“ am Krakower See zählen zu den Kunden. „Sie riechen unseren Räucherofen und kommen wegen des leckeren Geruchs.“ Und auch mit Booten kommen sie zur Anlegestelle am Wadehäng, um Fischbrötchen und Aal zu kaufen. „Die Gäste mögen, dass ich die Fischbrötchen immer frisch mache. Sie liegen bei uns nicht in der Vitrine“, sagt Ruth Müller.

„Dat Rökerhus“ ist ein Saisongeschäft von April bis Oktober. „In dieser Zeit arbeiten wir sieben Tage die Woche durch“, sagt Ruth Müller. Neben ihrem Sohn gibt es noch Unterstützung von drei Angestellten. „Jetzt müssen wir das Geld verdienen, um über den Winter zu kommen.“ Nach den Herbstferien ist Schluss im „Rökerhus“. Dann gibt es eine Abschlussfeier mit einheimischen Stammgästen.  

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