zur Navigation springen

Museumstag : Puppenbühne lockte Kinder ins Museum

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

38. Internationaler Museumstag mit vielen Veranstaltungen in Güstrow

von
erstellt am 17.Mai.2015 | 21:00 Uhr

Vor 23 Jahren beteiligte sich das Stadtmuseum Güstrow erstmals am Internationalen Museumstag, der gestern zum 38. Mal stattfand. Inzwischen ist es in Güstrow ein Gesamtwerk. Für die Besucher ist es selbstverständlich, dass neben dem Stadtmuseum auch das Schloss, die Ernst-Barlach-Stiftung und das Norddeutsche Krippenmuseum Angebote an diesem Tag unterbreiten.

Schon ab 10 Uhr machten sich Kinder und ihre erwachsenen Begleiter auf die Suche nach Mäusen im Schloss. Als alle gefunden waren, wurde gebastelt. Noch kurz vor dem Mittag bastelte Familie Rittner aus Berlin. „Sie kam erst später. Deshalb wird erst gebastelt und danach gehen wir durchs Schloss“, berichtet Museumspädagogin Monika Lehmann. „Es ist Museumstag. Da machen wir alles möglich“, fügt sie hinzu.

Im Stadtmuseum wird es derweil eng. Das Puppenspiel ist traditionell ein Höhepunkt des Museumstages. Auch diesmal müssen weitere Stühle herbeigeschafft werden. Man rückt zusammen und erlebt das Märchen von Hänsel und Gretel. Etwas später führen Mirjam Meißner, Heriette Klafs, Nele-Marie Boeck, Frieda Otolski und Lilli Baumgart vor dem Museum indische Tänze vor. Gelernt haben sie diese im Kinder-Jugend-Kunsthaus. Ein Regenschauer treibt sie ins Haus. Improvisation ist alles.

Ein Konzert des Güstrower Volkschores schließt traditionell das Programm im Stadtmuseum. Zum letzten Mal soll das gestern so gewesen sein. Chorleiter Emanuel Jesse verabschiedete sich am Ende des Konzerts. Wie es mit dem Chor weitergeht, bleibt abzuwarten. „Wir sind zufrieden. Es war ein schöner Tag“, resümierte Iris Brüdgam. Konzert, Puppenspiel und eine Lesung mit Gisela Scheithauer seien sehr gut besucht gewesen, fügt die Kunsthistorikerin hinzu.


Viele spannende „Geschichten in Holz“


Mit der Vergabe von drei Gruppen- und 15 Einzelpreisen fand gestern der 4. Barlach-Schüler-Wettbewerb des Vereins der Freunde und Förderer der Güstrower Barlach-Museen seinen Abschluss. Unter dem Thema „Geschichten in Holz“ waren Schüler aufgefordert, druckgrafische Beiträge zu erarbeiten. Insgesamt wurden 132 Arbeiten von Schülern aus den Gymnasien Güstrow und Teterow, der Ecolea Warnemünde, den Regionalen Schulen Jördenstorf und Sanitz sowie aus dem Kinder-Jugend-Kunsthaus Güstrow eingereicht.

„Wenn man bedenkt, dass an den Schulen kaum noch Holzschnitte angefertigt werden, ist das ein gutes Ergebnis. Auch die Qualität der Beiträge kann sich sehen lassen“, zeigte sich Organisatorin und stellvertretende Vereinsvorsitzende Irene Heinze zufrieden. Die Preise wurden in den einzelnen Klassenstufen vergeben. So gewann die Klasse 5 der Schule Jördenstorf für ihren Beitrag „An der Arche um acht“ einen Projekttag in der Barlachstiftung. Die Klasse 9c des John-Brinckman-Gymnasiums darf sich für ihre Arbeiten zu dem Morgenstern-Gedicht „Das Nasobem“ über Projekttag im Kunsthaus freuen. Und vier Schüler der 8. Klasse der Ecolea Warnemünde werden die Kunstmühle Schwaan besuchen. Die Einzelsieger erhielten wertvolle Sachpreise für den Künstlerbedarf. Die prämierten Arbeiten können in einer Ausstellung im kunstpädagogischen Kabinett der Barlachstiftung besichtigt werden.

 
 


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen