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Güstrower Anzeiger

24. September 2017 | 05:24 Uhr

Chorgeflüster : Proben in Güstrow und Bützow

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Serie „Chorgeflüster“: Der Chor „Die Brücke“ wird 25 Jahre alt – Gospel, Rock und Spirituelles gehören zum Programm der Sänger.

Jeden Donnerstag schallt Gesang durch die Räume der Firma Bützower Hochbau. Das ist der eingetragene Verein „Die Brücke“, der jede Woche für zwei Stunden dort proben kann. Die 17 Mitglieder haben natürlich Freude am Singen – und werden auch in diesem Jahr noch einige Auftritte unter Leitung von Matthias Knappe bestreiten. In diesem Jahr wird der Chor 25 Jahre alt.

Eine kleine Truppe von etwa zehn Sängern hatte sich zuerst gefunden. Die Gründungsmitglieder 1992 waren ehemalige Mitglieder des Studentenchores der Pädagogischen Hochschule Güstrow. Einige kamen aus Güstrow, andere aus Bützow. „Da, wo die meisten Mitglieder herkommen, wollten wir mit den Proben beginnen“, erzählt die Vereinsvorsitzende Reinharda Lestin. So wurde zuerst in Bützow geprobt. Nach und nach kamen noch weitere Sänger dazu. Heute wird der Probenort alljährlich gewechselt. Im nächsten Jahr wird dann wieder im Güstrower Familien-Freizeit-Lernberatungszentrum (FFLZ) der Arbeiterwohlfahrt geübt. „So muss jeder mal fahren“, so die Begründung.


Chorleiter gehört auch Güstrower Kantorei an


Gospel, Spirituell, Rock und Klassik (zu Weihnachten) gehören zum Repertoire des Chores „Die Brücke“. Da wird der „Mambo“ von Grönemeyer gesungen, aber auch „Wochenend und Sonnenschein“, ein Lied, das durch die Comedian Harmonists bekannt ist. Mandy Käding (47) gehört etwa seit sieben Jahren zum Chor. „Es ist die gute Gemeinschaft, die mir neben dem Singen gefällt“, sagt sie. Auch würde man viel gemeinsam unternehmen. Gerd Schliemann (74) aus Bützow sang bereits im Schulchor mit. „Gesang ist der Begleiter in meinem Leben“, betont er. Mit seinem Bass bereichert er „Die Brücke“ schon von Anfang an.

Matthias Knappe (66) hatte einen Chor für sich gesucht und gefunden, wo er mitsingen kann. Und als im Jahr 2000 der bisherige Leiter „Die Brücke“ verlassen hatte, ließ er sich überzeugen, die musikalische Leitung zu übernehmen. Seitdem gibt er eben hier den Takt an. Um dennoch selbst singen zu können, hat sich der gebürtige Schlesier noch einen weiteren Chor gesucht und gehört seit einigen Jahren auch zur Güstrower Kantorei.


Allein drei Konzerte für Juli auf dem Plan


Hier im Chor „Die Brücke“ werden gemeinsam und demokratisch künftige Stücke ausgewählt, die dann geprobt werden. Jeder darf etwas vorschlagen, worüber dann gemeinsam entschieden wird. Aber auch die Gemeinschaft gehört zum Chorleben dazu. Jährlich wird ein Chorfest mit Partnern organisiert. „Früher waren unsere Kinder dabei und haben zu Weihnachten mit uns musiziert“, erinnert sich Reinharda Lestin. Inzwischen sind die Kinder aus dem Haus, doch man kennt sich und die Familien gut.

Gesucht werden besonders Männerstimmen für den Chor. Vor allem an Tenören mangelt es. Wenn jemand Lust hat, dabei zu sein, kann er sich unter Telefon 03843  682986 melden. Derjenige müsste dann aber auch verlässlich dabei sein, das ist den Chormitgliedern wichtig. Beispielsweise stehen immer wieder Aufführungen an und dann sollte keiner fehlen. In diesem Monat wird der Chor „Die Brücke“ gleich drei Auftritte absolvieren. Am 15. Juli steht ein Chortreffen bei Sanitz auf dem Programm. Dann wird der Chor am 19. Juli in Krakow am See auftreten und am 20. Juli wird das Sommerkonzert im FFLZ in Güstrow stattfinden.

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