Junge Tänzer : Proben für den großen Auftritt

Hierproben die Güstrowerinnen gerade einen spanischen Tanz.
Hierproben die Güstrowerinnen gerade einen spanischen Tanz.

Güstrower Tänzer mit russischem Nationalballett im „Nussknacker“ im Theater zu sehen

svz.de von
11. Dezember 2014, 23:30 Uhr

Knapp 50 kleine und größere Tanzmäuse von Tanzlehrerin Maria-Juliane Paschen fiebern ihrem großen Auftritt im Güstrower Theater entgegen. Am nächsten Freitag, 19. Dezember, sollen sie neben großen Balletttänzern des russischen Nationalballetts im „Nussknacker“ auftreten. Während die jüngeren Tanzschüler der Musikschulabteilung die Mäuse darstellen und einen chinesischen Tanz auf der Bühne zeigen sollen, bleiben für die älteren Tanzeleven der spanische, orientalische und russische Tanz.

„Wie laufen die Mäuse?“ Diese Frage von Tanzlehrerin Maria-Juliane Paschen bei einer Probe in dieser Woche bringt die kleinen Tänzerinnen schnell dazu, ihre Arme anzuwinkeln und die Hände wie kleine Krallen zu benutzen. Dann laufen sie durch den Probenraum, halten am Stuhl, um eine kratzende Bewegung zu machen und laufen weiter. Später zeigen die Kleineren ihr Können den Größeren und umgekehrt.

Die Tanzlehrerin lässt die Entscheidung frei, bei welchem Tanz er oder sie gern dabei sein möchte. „Der orientalische Tanz ist nicht einfach“, sagt sie und tatsächlich finden sich hierzu auch nicht so viele Freiwillige. Eine von ihnen ist Lena Marie Schneider. Die 14-Jährige würde gern sogar mehr als einen Tanz zeigen. „Mir gefallen alle Tänze gut, doch ganz besonders der spanische und der orientalische Tanz“, erklärt sie und findet es schaden, dass sie nicht beide tanzen kann. Das gehe aber wegen des schnellen Wechsels der einzelnen Tänze nicht, erläutert die Tanzlehrerin.

Während in den vergangenen Jahren Vertreter des russischen Nationalballetts nach Güstrow kamen, um gemeinsam mit den Kindern für die große Aufführung zu proben, wurde das diesmal in die bewährten Hände der Tanzlehrerin gelegt. „Wir machen das schon zum dritten Mal und sie vertrauen mir, dass alles klappen wird“, sagt Maria-Juliane Paschen. Sie sieht es als eine Bestätigung für die Leistung, die bisher immer gezeigt wurde. 2009 und 2012 wurde bei „Dornröschen“ mitgewirkt, nun wird es der „Nussknacker“ sein. Allerdings sind die jungen Tänzer dann auf sich allein gestellt, Maria-Juliane Paschen wird nicht hinter der Bühne sein, ist sich aber sicher, dass alles klappt. Sie selbst wird die Aufführung am 19. Dezember aus dem Zuschauerraum verfolgen.


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