Recknitz-Campus Laage : Praxislerntag seit zehn Jahren bewährt

Abend für die Förderer und Sponsoren im Recknitz-Campus Laage  Fotos: Christian Menzel
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Abend für die Förderer und Sponsoren im Recknitz-Campus Laage Fotos: Christian Menzel

Ohne Sponsoren und Förderer könnten am Recknitz-Campus Laage viele Projekte nicht stattfinden

svz.de von
08. März 2016, 05:00 Uhr

Seit vergangenem Jahr werden die Förderer und Sponsoren des Recknitz-Campus Laage am Abend der Recknitz-Gala (SVZ berichtete) zu einem Treffen eingeladen. Dazu zählen auch Firmen der Region, mit denen seit zehn Jahren der Praxis-Lerntag erfolgreich realisiert wird. Dabei erhalten die Schüler der 8. und 9. Klasse der Regionalschulklassen die Möglichkeit, für die Dauer eines halben Jahres wöchentlich einen „Lerntag“ in den Firmen zu absolvieren. Danach wird für das zweite Halbjahr eines Schuljahres in eine andere Firma gewechselt.

Am Sponsorenabend stellten Benjamin Lüth und Alina Nitsche aus der 8. Klasse ihre erste Praxisstation vor. Benjamin schaute seit September an jedem Mittwoch dem Schornsteinfeger Steffen Thiel über die Schultern. Am meisten interessierte ihn die praktische Arbeit mit dem traditionellen Handwerkszeug Kehrbesen, Kugel und Kratzhammer. „Ich musste auch Büroarbeit erledigen, das war nicht so spannend“, bekannte Benjamin. Alina lernte das Berufsbild einer Pferdewirtin im Reitverein Güstrow kennen. Auch sie berichtete von einer abwechslungsreichen Arbeit. „Ich habe jetzt genauere Vorstellungen, was eine Pferdewirtin alles machen muss“, erzählte sie. Inzwischen lernen die beiden Schüler neue Arbeitsstellen kennen: Benjamin die Bäckerei Stern und Alina den Supermarkt Famila in Güstrow.

Immer für Freude sorgt an der Kooperativen Gesamtschule das Projekt „Unterstützung zum Schulstart“. Dabei erhalten die Schüler der 1. und 5. Klasse jeweils ein Starterset. „Die Erstklässler überraschen wir mit einem T-Shirt und einem schuleigenen Hausaufgabenheft. Bei den Fünftklässlern sind unter anderem ein USB-Stick sowie ein Methodenordner im Set“, erzählt Lehrer Stefan Behrsing-Sauff. Darüber hinaus wird eine Schatzkiste für Pausen und Freizeit gefüllt. „Könnten wir alles nicht machen, wenn wir unsere Sponsoren nicht hätten“, sagt Behrsing-Sauff.

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