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Güstrower Anzeiger

19. November 2017 | 15:26 Uhr

Poller und Einbahnstraßen bleiben

vom

svz.de von
erstellt am 10.Nov.2013 | 06:51 Uhr

Güstrow | In Güstrow bleibt es bei Pollern und Einbahnstraßen und bei der Regelung, dass die Innenstadt für den Durchgangsverkehr abgeschottet ist. Das steht in der so genannten Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes. Sie wird derzeit in den Ausschüssen der Stadtvertretung beraten und wird der Stadtvertretung auf der Sitzung am 5. Dezember als Beschlussvorlage vorliegen. Die Verwaltung liefert als Gründe, dass mit Stichproben und Verkehrszählungen nachgewiesen wird, dass die Altstadt maßgeblich vom Durchgangsverkehr entlastet wurde. "Damit konnte die Altstadt als Wohnstandort gestärkt werden", heißt es in der Vorlage. Das ist vor allem das Ziel, das Bürgermeister Arne Schuldt seit Jahren verfolgt. Gleichzeitig schätzt die Verwaltung ein, dass die Geschäfte im Zentrum weiter gut erreicht werden können. Kurzzeitstellplätze sowie Angebote an der Peripherie der Altstadt würden bereitstehen. Fazit der Verwaltung: Für weitere Änderungen im Erschließungsstraßennetz der Altstadt besteht aktuell kein dringender Handlungsbedarf."


Verkehrsführung in Burgstraße soll so bleiben wie jetzt

Aber es gibt Überlegungen für die Zukunft, wenn z.B. die Schnoienstraße, die Mühlenstraße (ab 2015), die Armesünderstraße, der Franz-Parr-Platz und der Markt saniert werden. Das heißt konkret: wieder eine automatische Polleranlage, um den Verkehr zu beruhigen. Damit soll die Durchfahrbarkeit der Schnoienstraße zwischen Tiefetal und Armesünderstraße unterbunden werden. "Der Poller wird am Armesünderturm installiert", informierte Verkehrsplaner Gunter Brüß den Stadtentwicklungsausschuss. Im nordöstlichen Quartier werden die Armesünderstraße und ein Abschnitt der Schnoienstraße außerdem Einbahnstraße. Keine Veränderung wird es bei den Polleranlagen Domstraße und Markt geben. Auch die Einbahnstraße in der Langen Straße bleibe, zur Stärkung des Wohnstandortes, ist dem Papier zu entnehmen.

Wie die Burgstraße wird auch die Schlossstraße nach der Sanierung verkehrsberuhigter Bereich. Um den Durchgangsverkehr auch in diesem Bereich nicht zu verstärken, sei geplant, so Gunter Brüß, nach der Sanierung der Schlossstraße die jetzige Verkehrsrichtung in der Burgstraße beizubehalten. Die Grepelstraße würde in diesem Fall ebenfalls so bleiben wie bisher, damit der Verkehr aus der Burgstraße nicht erst über den Markt in Richtung Hollstraße und Lange Straße abfahren muss.

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