Güstrow : Polizei sucht Dino-Feuerteufel

Nach dem Verlust von sechs Dino-Exponaten will Mario Sperlich (r.) so schnell wie möglich Ersatz besorgen.
Nach dem Verlust von sechs Dino-Exponaten will Mario Sperlich (r.) so schnell wie möglich Ersatz besorgen.

Brandstiftung auf dem Platz an der Bleiche: Mobile Ausstellung öffnete über Pfingsten dennoch wie geplant

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05. Juni 2017, 20:45 Uhr

Nach dem Brand eines Sattelanhängers der mobilen Dinosaurier-Ausstellung auf dem Platz an der Bleiche in Güstrow vergangenen Mittwoch (SVZ berichtete) geht die Güstrower Polizei weiterhin von Brandstiftung aus. „Wir ermitteln fleißig. Erste Zeugenbefragungen haben allerdings noch nichts ergeben“, sagt Polizeihauptkommissar Gert Frahm. Es gebe noch keinen konkreten Tatverdächtigen. Bei dem Feuer war der Sattelanhänger samt Ladung zerstört worden. Dabei verbrannten auch sechs Exponate, darunter der mit 27 Metern Länge größte Dinosaurier der mobilen Erlebnis-Ausstellung. Inhaber Mario Sperlich schätzt den Schaden auf mehr als 130 000 Euro.

„Von den Dinos ist nur noch Asche übrig geblieben“, sagt Sperlich frustriert. Dennoch öffnete die Ausstellung in Güstrow über Pfingsten wie geplant. „Wir müssen unsere Tour weitermachen. Wir können nicht anders. Die Verträge mit den Städten sind abgeschlossen“, sagt der Magdeburger. Von Güstrow geht es heute zunächst nach Teterow. Die Dino-Ausstellung tourt in diesem Jahr durch MV und Berlin.

Der Verlust der Dinos sei wesentlich schlimmer, als der zerstörte Anhänger, sagt Sperlich. „Die Dinos sind in Handarbeit gefertigte Einzelstücke. Die kriegt man nur schwer ran.“ Dennoch bemüht er sich, in den nächsten 14 Tagen zwei bis drei große Dino-Exponate als Ersatz zu besorgen.

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