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Drogenfund in Güstrow : Polizei schnappt Dealer

vom

Die Güstrower Polizei hat einen vermutlichen Drogendealer gestellt. Gegen Mitternacht stoppten die Beamten einen Wagen bei einer Verkehrskontrolle. Dabei fiel auf, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand.

svz.de von
erstellt am 02.Feb.2012 | 06:52 Uhr

Güstrow | Die Güstrower Polizei hat in der Nacht zu gestern einen vermutlichen Drogendealer gestellt. Gegen Mitternacht stoppten die Beamten einen Wagen bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Dabei fiel ihnen auf, dass der 34-jährige Fahrer aus Güstrow augenscheinlich unter dem Einfluss von Drogen stand. Auch der 19-jährige Beifahrer aus Güstrow wurde einer Personenkontrolle unterzogen. Bei ihm fanden die Beamten am Körper verteilt und versteckt insgesamt 805 Euro Bargeld sowie elf Gramm Kokain in szenetypischen Kleinmengen verpackt, informiert die Polizeidirektion Rostock.

"An jedem, den wir unter Drogeneinfluss feststellen, hängt auch jemand, der die Drogen liefert", erläutert Polizeisprecher Volker Werner. Beide Männer seien der Polizei unter anderem wegen Drogendelikten bereits bekannt. Dennoch habe es sich nicht um einen gezielten Zugriff gehandelt, so Werner. "Dass wir die beiden bei einer normalen Kontrolle gepackt haben war Zufall", sagt er.

Nach den ersten Funden ließ die Polizei aber nicht locker und durchsuchte anschließend die Wohnung des 19-Jährigen in Güstrow. "Auch hier wurden noch einmal diverse Betäubungsmittel gefunden. Alle Gegenstände wurden sichergestellt", sagt Polizeioberkommissarin Regina Junck. Die Beamten entdeckten diverse Rauchutensilien sowie Marihuana und Cannabis-Samen. "Gegen den jungen Mann wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet", so Junck.

Gegen den 34-jährigen Fahrer aus Güstrow gibt es ebenfalls ein Ermittlungsverfahren - wegen des Fahrens unter Einfluss berauschender Mittel, so die Polizei. Zur endgültigen Klärung des Grades des Betäubungsmitteleinflusses wurde eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden entlassen.

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