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Polizeireport : Polizei prüft versuchte Vergewaltigung

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ein 14-jähriger unbegleiteter Flüchtlingsjunge soll versucht haben eine 45-jährige Heimmitarbeiterin zu vergewaltigen – die Polizei prüft den Vorwurf.

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erstellt am 26.Okt.2016 | 21:00 Uhr

Eine 45-Jährige Mitarbeiterin der Inobhutnahmestelle für Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Lalendorf erhebt schwere Vorwürfe gegen einen 14-jährigen Flüchtling, der in der Unterkunft leben soll. Der Jugendliche soll versucht haben sie zu vergewaltigen. Unter Berufung auf einen Informanten, soll sich der Vorfall bereits in den frühen Morgenstunden des 7. Oktober zugetragen haben, informiert die Nachrichtenagentur Nonstopnews Rostock. Die Frau habe sich nach dem Vorfall, der sich gegen 1 Uhr zugetragen haben soll, aus lauter Angst die ganze Nacht im Büro verbarrikadiert und sich erst ihren Kollegen zu Beginn der nächsten Frühschicht anvertraut, so Nonstopnews weiter.

Einrichtungsleiter Gunnar Quaas bestätigte den Vorfall gegenüber unserer Zeitung nicht: „Dazu ist mir nichts bekannt“, sagte der Leiter für Kinder- und Jugendhilfe beim DRK heute auf Nachfrage. Die Mitarbeiterin habe einen derartigen Vorfall zur Anzeige gebracht, bestätigt hingegen Sophie Pawelke, Pressesprecherin im Polizeipräsidium Rostock. „Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock prüft derzeit den Verdacht einer versuchten Vergewaltigung“, sagt Sophie Pawelke. Weitere Einzelheiten könne die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht mitteilen. „Die Ermittlungen laufen noch“, ergänzt die Pressesprecherin. Der Landkreis hüllt sich in Schweigen. Pressesprecher Michael Fengler: „Auskünfte zu laufenden Verfahren gibt der Landkreis Rostock grundsätzlich nicht.“

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