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Strassenverkehr : Polizei hält Überwachungsdruck in Güstrow Baustellen hoch

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Rostocker Chaussee bleibt weiter Schwerpunkt für Kontrollen / Beamte wollen jeder Beschwerde nachgehen

Als einen besonderen Schwerpunkt im Straßenverkehr im vergangenen Jahr stellte das Polizeihauptrevier Güstrow die Baustellen heraus. Insbesondere Verkehrsverstöße im Bereich der Rostocker Chaussee sowie das Geschehen rund um die Großbaustelle herum lagen im Augenmerk der Beamten, sagt Hans-Joachim Kracht, Leiter des Polizeihauptreviers. Kracht spielt auf zahlreiche Klagen zum an- und abrollenden Verkehr in der Nordstadt an: „Wir sind jeder Beschwerde nachgegangen, haben mit jedem Beschwerdeführer gesprochen und uns die konkrete Situation vor Ort angeschaut.“

Die „hohen Anstrengungen“ untermauert Kracht mit Zahlen. So hätten die Polizeibeamten des Reviers von ihren insgesamt 36 Baustellenkontrollen in der Kreisstadt 15 in der Rostocker Chaussee vorgenommen. Von insgesamt 208 ausgesprochenen Verwarngeldern fielen 104 auf den Bereich der Baustelle ab. Von 94 Bußgeldern wurden in der Rostocker Chaussee 86 verhängt. Drei Fahrverbote wurden ausgesprochen, davon zwei in der Rostocker. Speziell die 302 Verwarn- und Bußgelder bezeichnet der Erste Polizeihauptkommissar als „sehr hohe Zahl“.

Neben der Kontrolltätigkeit sei „gute Zusammenarbeit“ mit Ordnungsamt und Kommunalem Ordnungs- und Sicherheitsdienst (KOSD) wichtig gewesen. Besonders als sich in der Anfangsphase der Baustelle Rostocker Straße/Chaussee die Beschwerden von Anwohnern und Gewerbetreibenden häuften. „Wir legen sehr viel Wert darauf, dass die Kontaktbeamten mit den Bürgern ins Gespräch kommen. So konnten wir beispielsweise in der Niklotstraße oder in der Prahmstraße viel zur Linderung der Situation bewirken“, ist Kracht überzeugt. Kontaktbeamter René Buschow sekundiert seinem Chef: „Wir besprechen mit den Beschwerdeführern vor Ort, ob und was geändert werden kann. Manchmal geht es halt auch nicht, denn irgendwo muss der Verkehr ja letztlich ablaufen.“ Dabei spiele auch der Polizei der zügige Bauablauf in die Hände. „Dass alles im Zeitplan und sogar darunter liegt, darüber sind wir sehr froh. Wir werden aber weiter unser Auge darauf haben – und den Überwachungsdruck aufrecht erhalten“, stellt Polizeihauptkommissar Buschow klar.


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