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Güstrower Anzeiger

17. Oktober 2017 | 11:52 Uhr

Besuch im Bundestag : Politik hautnah erlebt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

11. Klassen des Brinckmangymnasiums tauchen in Arbeit des Bundestags ein

Bei vielen Jugendlichen hält sich die Begeisterung zum Thema Politik in Grenzen. Deshalb gibt es das Angebot „Parlamentarische Demokratie spielerisch erfahren“ des Bundestages. Zwei 11. Klassen des Güstrower John-Brinckman-Gymnasiums fuhren jetzt nach Berlin, um an diesem Planspiel teilzunehmen.

Nach einer Führung durch das Reichstagsgebäude begannen auch schon die „Fraktionssitzungen“ für die Schüler. Es gab vier verschiedene fiktive Parteien in der sich die Schüler positionieren sollten, um am Ende ein Gesetz zu entwerfen. Das Programm war geprägt von den Fraktionssitzungen, Plenardebatten und den Verhandlungen in den Ausschüssen. Das Spiel soll Jugendliche dazu motivieren, sich kritisch mit Politik auseinander zu setzen.

Gudrun Sachse, Lehrerin für Englisch, Sozialkunde, Russisch, Geschichte, und Angela Resch, Deutsch,- Sozialkunde- und Wirtschaftslehrerin, begleiteten die Abiturienten bei dem Ausflug. Die Pädagogen haben schon einige Erfahrungen mit diesem Planspiel sammeln können. „Vor fünf Jahren bin ich im Internet darauf gestoßen und fand die Idee von Anfang an super“, erzählt Gudrun Sachse. Beide finden es gut, dass der jüngeren Generation so erfahren kann, wie Politik funktioniert. „Es ist ganz spannend die Schüler so aktiv in Aktion und in den Rollen eines Politikers zu sehen.“

Nicht nur die Lehrer sind begeistert, auch die Schüler sind überzeugt. So beispielsweise Kim Hoppe. Die 17-Jährige fand es interessant in die Welt der Politik hautnah einzutauchen. In der Rolle eines Fraktionsabgeordneten hat sie aktiv mitgewirkt. „Ich würde so eine Erfahrung gerne noch einmal machen, da es meinen Berufsvorstellungen entspricht“, sagt die Güstrower Gymnasiastin.

Angela Resch fand vor allem das Endergebnis des Planspiels interessant. „Das in dem Falle die Opposition einen Gesetzesvorschlag macht und dies dann auch durchsetzt war mal etwas anderes, denn es ist nicht üblich“, so Resch.

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