Polchow : Polchow feiert 800. Geburtstag

Gisela und Dieter Schmidt engagieren sich mit einigen Frauen für eine Feier der Polchower für die Polchower 800 Jahre nach der urkundlichen Ersterwähnung. Fotos: REgina Mai
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Gisela und Dieter Schmidt engagieren sich mit einigen Frauen für eine Feier der Polchower für die Polchower 800 Jahre nach der urkundlichen Ersterwähnung. Fotos: REgina Mai

800 Jahre nach der urkundlichen Ersterwähnung Geburtstagsfeier in kleinem Rahmen

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16. August 2016, 05:00 Uhr

Ebenso wie Laage ist auch Polchow vor 800 Jahren erstmals urkundliche erwähnt worden. Während im nahen Städtchen übers ganze Jahre das Jubiläum gefeiert wird, war in Polchow noch alles ganz ruhig geblieben, bis sich einige Frauen zusammenfanden und es in die Hand nahmen. Am 27. August soll Geburtstag gefeiert werden. „Wir wollen und können kein großes Fest mit Hunderten Gästen feiern. Es soll ein Tag werden, den Polchower für Polchower gestalten“, erklärt Gisela Schmidt, die bei der Organisation Gabi Voß, Heike Kelm und Manja Fülster an ihrer Seite weiß.

Ihnen war klar geworden, dass nichts passieren wird, wenn man es nicht selbst in die Hand nimmt. „Wenigsten konnte ich dem Bürgermeister noch 300 Euro aus dem Kreuz leiern“, erzählt Gabi Voß. Vor etwa acht Wochen legte man los, machte einen Plan und verteilte die Aufgaben. „Wir haben die Einladungen persönlich verteilt und haben dabei erfahren, welche Wünsche und Möglichkeiten der Unterstützung es gibt“, berichtet Gisela Schmidt. Viele gute Ideen seien so zusammengekommen. Als Beispiel nennt sie ein Fotobuch über Polchow. Auch von den Feierlichkeiten selbst soll ein Fotobuch angefertigt werden. Lang sei die Liste derer, die einen Kuchen für die große Kaffeetafel beisteuern oder das Abendbrot mit Salaten bereichern. „Selbst ein Schwein bekommen wir gesponsert“, hebt Dieter Schmidt hervor. Dankbar registriere man eine große Hilfsbereitschaft.

Das kleine Fest soll am 27. August um 14 Uhr mit einem Gottesdienst beginnen. Danach will man im und am Pfarrwitwenhaus zusammensitzen. „Eingeladen haben wir auch Polchower, die inzwischen nicht mehr hier wohnen, darunter viele Senioren“, erzählt Gisela Schmidt. Sie sollen am Nachmittag alle Zeit der Welt haben, um Erinnerungen und Neuigkeiten auszutauschen. Für die Kinder bereite man Spiele vor und organisiere ein paar Preise. Abends werde dann das Schwein gegrillt. „Es wird kein so großes Fest wie vor 25 Jahren“, sagt Gabi Voß. Und wer weiß: Vielleicht kann die Feier auch eine Initialzündung für die Zukunft in sich bergen, meint Dieter Schmidt.

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