Kobrow : Platz schaffen für Krippenkinder

Ina Thode zeigt den Raum in der Kita „Spatzennest“, der für weitere Krippenkinder hergerichtet werden soll.
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Ina Thode zeigt den Raum in der Kita „Spatzennest“, der für weitere Krippenkinder hergerichtet werden soll.

Kindertagesstätte in Kobrow wird umstrukturiert – ab September keine Hortbetreuung mehr.

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12. August 2016, 05:00 Uhr

In der Kindertagesstätte „Spatzennest“ wird umgedacht. Auffallend viele Nachfragen nach einem Krippenplatz, aber nur wenige Hortkinder – das passt nicht zusammen. Also entschied die Gemeinde jetzt, das Angebot an Krippenplätzen zu erweitern und die Hortbetreuung zu streichen.

„Wir sind selbst überrascht, aber fast wöchentlich gibt es Nachfragen nach einem Krippenplatz“, berichtet die stellvertretende Kita-Leiterin Ina Thode. Den Bedarf könne man in der Einrichtung mit zwölf Krippenplätzen nicht gerecht werden. Zum anderen empfinde man es als bedauerlich, wenn Eltern aus dem Gemeindegebiet sich anderswo einen Platz für die Betreuung ihre Kinder suchen müssen. „Andererseits hatten wir nie viele Hortkinder. Jetzt sind es nur noch vier“, fügt sie hinzu. Bei einem Betreuungsschlüssel im Hortbereich von 1:22 sei das schon immer nicht einfach gewesen. Man habe überlegt, ob der Hortbereich auslaufen soll oder ob ein Schnitt gemacht werden kann. „Die vier Kinder können auch in Laage betreut werden. Das klappt. Anderenfalls hätten wir den Hort weiterlaufen lassen“, betont Ina Thode.

Der Raum, den bisher die Hortkinder nutzten, soll künftig für weitere sechs Krippenkinder zur Verfügung stehen. Bei der Anzahl der Anmeldungen würde die Kapazität von dann 18 Krippenplätzen zum nächsten Jahr ausgeschöpft sein.

Jetzt muss die Gemeinde als Träger der Kita erst einmal investieren. Ein Waschbecken in Kleinkind-Höhe ist bereits montiert. Es muss noch renoviert und es müssen neue Möbel angeschafft werden. „Unter anderem für kleine Bettchen und einen Spazierwagen für die Ausflüge an frischer Luft“, berichtet Wardows Bürgermeister Günter Schink. Er rechnet mit Ausgaben von rund 8000 Euro. „Ich halte es für sinnvoll und bin mir darin mit den Gemeindevertretern einig, Platz für die ganz Kleinen zu schaffen. Sie bleiben dann in der Regel sechs Jahre in der Einrichtung“, erklärt Schink. So sei es auch eine gewichtige Entscheidung für den Fortbestand der kommunalen Kindertagesstätte. Bis September soll alles fertig sein.

Im September, darauf macht Ina Thode aufmerksam, ist am 24. wieder ein Basar für Baby- und Kindersachen sowie Spielzeug usw. geplant. Interessenten, die etwas verkaufen möchten, können sich anmelden: 038459/32051.

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