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Güstrower Anzeiger

14. Dezember 2017 | 14:10 Uhr

Laage : Platz schaffen für Gesundheitshaus

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Apotheker investiert in Laage – seine Planung sieht einen Einzug im Frühjahr 2017 vor

svz.de von
erstellt am 02.Feb.2016 | 21:00 Uhr

Ein völlig neuen Blick auf das Rathaus ergibt sich gerade durch den Abriss zweier Häuser in der Hauptstraße in Laage. Für ein paar Monate wird es wohl so bleiben. Dann entsteht an der Stelle ein Gesundheitshaus. Bauherr Axel Streeck hofft auf eine Fertigstellung im Frühjahr 2017.

Auf drei Etagen soll Platz für mehrere Arztpraxen und eine Apotheke sein. Außerdem sei auch eine Pflegeeinrichtung vorgesehen, berichtet der Apotheker. Er arbeite auch daran, vielleicht noch den einen oder anderen Facharzt nach Laage zu holen, habe aber noch keine Zusage. Vor gut einem Jahr hatte der Rostocker zwei Apotheken in Laage übernommen und diese sogleich zusammengeführt. Im vergangenen Sommer kaufte er die Gebäude an der Hauptstraße 27 und 28. Der Abriss soll bis Ende des Monats erledigt sein. Ein Bauantrag für das Gesundheitshaus, so berichtet Streeck, sei im Dezember gestellt worden. „Ich hoffe, dass wir im Sommer loslegen können“, sagt der Apotheker, der durchaus Erfahrungen mitbringt. Acht Arztpraxen und eine Apotheke sind in einem Gebäude, dass er in Eberswalde errichten ließ, untergebracht. Den Rostocker aber zog es zurück in die Hansestadt. Hier hat er zwei Apotheken. Als die dritte in Laage im vergangenen Jahr hinzu kam, habe ihm der Sinn nicht nach einem Neubau gestanden. „In Gesprächen mit Ärzten kristallisierte sich aber Interesse an einem neuen, modernen Standort für die Praxen heraus“, erzählt Streeck. Da sich auch seine Apotheke in einem alten Haus – verwinkelt und auf mehreren Etagen– befindet, wuchs der Entschluss in Laage zu investieren. Streeck selbst freut sich auf eine ebenerdige Apotheke, gebaut nach dem Standard 2016.

Nach dem Erwerb der beiden Häuser an der Hauptstraße seien die Mieter nach und nach ausgezogen, auch der Blumenladen. Lediglich mit einer Mietern habe er sich nicht einigen können. Alle Angebote habe die alte Dame ausgeschlagen. „Nun bleibt der Teil des Hauses mit ihrer Wohnung eben stehen“, sagt Streeck. Druck und Streit habe er vermeiden wollen. Das sei nicht sein Stil. Andererseits habe er mit seinem Vorhaben nun aber nicht noch zehn Jahre warten wollen. Also werde der letzte Teil – zum Glück die Giebelseite zum Nachbarhaus – stehen bleiben, später abgerissen und dann neu bebaut.

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