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Auf dem Distelberg : Platz für Kinder im „Leuchtturm“ verdreifacht

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Neuer Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche im Güstrower Stadtgebiet Distelberg eingeweiht.

Acht Monate nach dem ersten Spatenstich konnte am Wochenende der neue „Leuchtturm“ in der Haselstraße von Kindern und Erwachsenen eingenommen werden. Am Sonnabend wurde die Eröffnung mit einem Tag der offenen Tür mit Flohmarkt, Kuchenbasar und Grillwürstchen und am Sonntag mit einem Festgottesdienst begangen. Träger des sozialmissionarischen Projektes, das vor elf Jahren ganz klein begann, ist die Landeskirchliche Gemeinschaft Güstrow. Unter anderem macht hier auch der Filmklub Güstrow im Auftrag der Barlachstadt mobile Angebote der Jugendarbeit.

„Es war ein Wunschtraum von mir, doch erwartet hatte ich es dann doch nicht, dass einmal so etwas entstehen könnte“, sagte „Hausherrin“ Gretel von Holst. Vor etwa elf Jahren hatte sie damit begonnen, einigen Kindern aus dem Wohngebiet, um sie in der Freizeit zu beschäftigen, Geschichten aus der Bibel zu erzählen. Dann wurde ein Raum in einem Wohnhaus gemietet, der inzwischen jedoch aus den Nähten zu platzen drohte. Mithilfe der Ikea- und der Ospa-Stiftung sowie weiterer Förderer konnte seit März dieses Jahres nun endlich auf Kirchenland ein größeres Haus entstehen, das ein Begegnungszentrum auf dem Distelberg für Jung und Alt und offen für alle werden soll. Ab morgen ist das Haus immer von Montag bis Freitag von jeweils 15 bis 18 Uhr geöffnet und bietet Besuchern als Angebot Spiel, Sport, Kreatives oder auch Musik als Freizeitbeschäftigung an. Der Filmklub freut sich, seine offene Jugendarbeit für die Nordstadt im Auftrage der Stadt und des Landkreises als mobiles Konzept neben den Räumen der christlichen Gemeinschaft „Der Fels“ in der Langen Stege ebenfalls weiter in der Haselstraße anbieten zu können. Vor knapp vier Jahren, mit der Schließung des zuletzt durch den Internationalen Bund betriebenen Jugendklubhauses in der Rostocker Straße, drohte der Stadtteil in Sachen Jugendarbeit brach zu liegen. Der Filmklub sprang mit seinen mobilen Angeboten ein. „Das ist jetzt ein schickes Haus mit einer sehr guten Lage, es spricht Jugendliche an. Und unsere Zusammenarbeit ist sehr gut“, lobt Jens-Hagen Schwadt, Vorsitzender des Vereins Filmklub Güstrow. „In Gruppenangeboten für Kinder bzw. Teens erzählen wir aber auch von Gott und warum wir ihn so mögen“, sagt Leiterin Andrea Kühn.

260  000 Euro hat das neue Haus gekostet, das nun auf 150 Quadratmetern vier Räume für die Arbeit mit Kindern aber auch deren Eltern bietet. Insgesamt hat sich damit der Platz für die Arbeit der derzeit fünf Mitarbeiter verdreifacht. „Das ist ein großes Geschenk für uns“, sagen die Mitarbeiter.


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