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Barlachtheater Güstrow : Platt, Märchen und Comedy

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Spielzeitpause im Ernst-Barlach-Theater Güstrow beendet / Im September wieder volles Programm

Die Spielzeitpause ist beendet, das Güstrower Ernst-Barlach-Theater bietet ab kommender Woche wieder ein abwechslungsreiches Programm. Los geht es am 13. September. Dann spielen Barbara Thalheim und Band um 19.30 Uhr ein Konzert zur neuen CD „Zwischenspiel“ auf der Güstrower Bühne.

Plattdeutsch wird es dann am 16. September, wenn es heißt „Dit un Dat för Brinckman up Platt“. Ab 17 Uhr ehren Güstrower Chöre den niederdeutschen Schriftsteller John Brinckman mit einem Reigen plattdeutscher Lieder. Nach dem gelungenen Chorkonzert von Chören aus der Region mit Klaus-Jürgen Schlettwein zum 185. Theatergeburtstag gibt es nun diese Fortsetzung. Mit dabei sind „De lütten Plattsnacker“ von der Fritz-Reuter-Schule, der Chor des John-Brinckman-Gymnasiums, der Laager Männerchor, „Die Güstrower Mädels“ und der „Der Kleine Chor Güstrow“. Das Ernst-Barlach-Theater und sein Förderverein laden zum Zuhören und Mitsingen ein.

Klassik steht dann am 19. September auf dem Programm. Im 1. Philharmonischen Konzert der Neubrandenburger Philharmonie erklingen „BlueZero“ von Stefan Malzew, Georges Gershwins Concerto in F sowie die 5. Sinfonie von Peter Tschaikowski. Solist am Klavier ist Eugene Mursky.

Am 21. September um 16 Uhr und einen Tag später um 10 Uhr wird „Der Feuervogel“, ein Musikmärchen nach russischen Märchenvorlagen mit Großfiguren und einer Marionette vom Cassiopeia Theater Köln in Güstrow gespielt. Das Cassiopeia Theater ist ein Fachtheater für zeitgenössisches Figuren- und Autorentheater. Es wurde 1989 als Tourneetheater für Puppenspielkunst gegründet. Inhaltlich widmet sich das Schaffen des Theaters einerseits der Neudramatisierung von klassischen Stoffen und Märchen sowie der Inszenierung zeitgenössischer Literatur, insbesondere Lyrik als Theaterstoff. Das Märchen „Der Feuervogel“ erzählt die Geschichte von Iwan Zarewitsch, der auszieht um seine Braut, die schöne Wassilissa, zu suchen. Nach Jahren der Wanderschaft gelangt er in einen wundersamen Garten und trifft dort auf den Feuervogel. Vom Feuervogel erfährt Iwan, dass er sich im Garten des großen Kastschei befindet. Dieser ist ein schreckliches Ungeheuer, das jeden Menschen in seinem Garten in Stein verwandelt hat, auch die schöne Wassilissa. Zum Glück steht Iwan der kleine Feuervogel in höchster Not im Kampf gegen das Ungeheuer zur Seite.

Ein bekanntes Fernsehgesicht kommt am 26. September nach Güstrow. Markus Maria Profitlich präsentiert sein Comedy-Programm „Halbzeit“. Die Midlife-Crisis ist so gut wie vorbei und er hat noch 15 Jahre bis zur Rente. Er ist 50 plus. Und jeder redet ihm ein, dass jetzt erst die besten Jahre kommen. Warum auch nicht? Brad Pitt, Tom Cruise und Johnny Depp sind auch über 50. Aber ein Blick in den Spiegel verrät, dass die irgendwie anders über 50 sind. Woran liegt das? Was macht er falsch? Und warum wird er im Schwimmbad plötzlich mit Opa angesprochen? Antworten auf diese und viele andere Fragen rund um die Krise nach der Krise gibt Markus Maria Profitlich in seinem neuen Soloprogramm.

Den Abschluss im September bildet am 27. ein „Romantisches Herbstkonzert“ mit „Songs Of Lemuria“. Mit ihren zeitlosen Interpretationen zahlreicher Rock-Klassiker hat sich die außergewöhnliche Chamber-Pop-Formation „Songs Of Lemuria“ längst einen Namen über die Szene hinaus erspielt. Notenwerke von Depeche Mode, Duran Duran, a-ha, Metallica, Aerosmith, Element Of Crime, Queen, Led Zeppelin, den Toten Hosen, den Doors und vielen anderen Kultbands werden in ein fragiles Gewand aus Piano, Cello und Gesang gehüllt. „Songs Of Lemuria“ bauen Brücken zwischen Klassik und Moderne, zwischen der Melancholie des Chansons und der glitzernden Euphorie der goldenen Zwanziger, stehen für einen einzigartigen mondän-romantischen Musikstil, für eine völlig neue Interpretation der Rockhymnen unserer Zeit.

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