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Güstrower Anzeiger

12. Dezember 2017 | 03:54 Uhr

Oettelin : Platt-Fan träumt vom eigenen Buch

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Wolfgang Hohmann aus Oettelin lädt seit 2011 regelmäßig zur „Zepeliner Plattdütsch-Runn“ ins Gemeindezentrum Oettelin ein

von
erstellt am 19.Sep.2014 | 17:24 Uhr

Ein Leben ohne die niederdeutsche Sprache kann sich Wolfgang Hohmann gar nicht vorstellen. „Ich bin damit großgeworden“, erzählt der 65-Jährige. Auch heute ist das Plattdeutsch ein wichtiger Teil seines Lebens. Dem gebürtige Güstrower liegt besonders am Herzen, „etwas dafür zu tun, dass Plattdeutsch nicht nur auf ,Schenkelklopfen’ und Kneipenbelustigung reduziert wird, wozu diese Sprache, zugegebener Weise auch sehr gut geeignet ist.“ Er möchte, dass sie erhalten und weitergegeben wird. So beteiligte er sich bereits an der „Sprakschaul“ mit Heinz Hornburg, führt diese nach Hornburgs Erkrankung dann seit 2011 als „Zepeliner Plattdütsch-Runn“ weiter. „Dort beweisen wir, dass es eigentlich kein Thema gibt, das man nicht auch auf Plattdeutsch erörtern kann“, so der zweifache Familienvater und Opa einer Enkeltochter. Der Oetteliner, legte an der „John Brinckman“-Oberschule Güstrow seine Abitur ab, wurde Facharbeiter für Rinderzucht, absolvierte später verschiedene Ingenieur-Studiengänge u.a. der BMSR-Technik, der Luftfahrttechnik und Elektromechanik und schulte nach der Wende noch einmal zum Betriebswirt um. Bis 2012 war er u.a. als technischer Fachberater, Bauleiter Fernmeldemontage und im Vertrieb Landtechnik tätig. Heute ist er Rentner und beantwortet Ralf Bardenschier die 20 Fragen der Bützower Zeitung.

Die Antworten auf die 20 Fragen der SVZ lesen Sie in der Bützower Lokalausgabe der Schweriner Volkszeitung vom 20. September und im ePaper.

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