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Ausstellung in Teterow : Phantastisches und Skurriles

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Maler Matthias Steier zeigt 36 Arbeiten in der Galerie im Bahnhof in Teterow

In der ersten Ausstellung 2015 der Galerie Teterow sind seit Sonnabend 36 Werke des Malers Matthias Steier zu sehen. Der in Leipzig geborene und in Eisenhüttenstadt lebende Künstler spart in seinen farbintensiven Arbeiten nicht mit Symbolen.

Äpfel, Kampfstiere, Toreros und schöne Frauen in italienischer, spanischer oder südamerikanischer Landschaft bevölkern seine in Mischtechnik ausgeführten und zwischen Realität und Surrealität angesiedelten Bilder. „Das ist für mich die Bühne, auf der ich meine Geschichten von Liebe, Verrat und Tod erzähle“, sagt Matthias Steier.

Zur Vernissage am Sonnabend unternahm die Künstlerin Sabine Naumann aus Wendischhagen in ihrer Laudatio einen Versuch zur Deutung der Symbole in den „phantastischen und skurrilen Bilderwelten des Matthias Steier“. Sie bescheinigte dem Maler, den sie übrigens aus gemeinsamer Studienzeit an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst kennt, eine „hohe künstlerische Meisterschaft, die sich durch zeichnerische Perfektion, spannungsvolle Komposition und einer traumwandlerischen Sicherheit beim Einsatz der künstlerischen Mittel auszeichnet.“

Sicher war es diese Akribie, die Werner Tübke bewog, den jungen Absolventen Mitte der 1980er-Jahre für die Mitarbeit an dem berühmten Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen zu gewinnen. „Das waren zwei Jahre, die ich in meiner Biografie nicht missen möchte“, sagt der Maler.

Zu Steiers Ausstellungsbiografie gehört auch eine Schau in Güstrow. Kunstfreunde werden sich sicher erinnern an die Ausstellung „Canitos oder die Unwirklichkeit des Seins“, die Steier Ende 2010 gemeinsam mit Ulf Rickmann in der Städtischen Galerie Wollhalle bestritt.

Die Teterower Präsentation trägt den Namen „Irdisch und entrückt II“ und ist bis zum 7. März in der vom Teterower Kunstverein getragenen Galerie im Bahnhof zu sehen.

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