Güstrow : Pferde und Reiten als Leidenschaft

Auf dem Reitplatz – wo sonst – ist ein Lieblingsplatz: Corinna Elies.
Auf dem Reitplatz – wo sonst – ist ein Lieblingsplatz: Corinna Elies.

20 Fragen an Corinna Elies – die Güstrower Reitlehrerin hat ihr Hobby zum Beruf gemacht.

23-11367760_23-66109652_1416395934.JPG von
06. April 2019, 05:00 Uhr

Die Pferde hat Corinna Elies für sich entdeckt, schon als sie Kind war – in der LPG Kuhs. Längst hat die 43-jährige, obwohl als Immobilien- und Versicherungskauffrau in einer ganz anderen Branche gelernt, hat die Güstrowerin ihr Hobby zum Beruf gemacht: als angestellte Reitlehrerin. Ihr Hobby bleiben die Pferde natürlich trotzdem, wenn sie beim Reitverein Güstrow ehrenamtlich im Vorstand arbeitet. Redakteur Eckhard Rosentreter stellte Corinna Elies unsere 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
In meinem Garten unterm Apfelbaum und im Rosenbeet. Und selbstverständlich im Pferdestall.

Wenn Sie morgen Bürgermeisterin wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
Dass die Mitarbeiter des Ordnungsamtes bei ihren Kontrollgängen auch ein Auge auf Hundehalter werfen, die nicht ihre Hundehaufen beseitigen und ihnen auch Strafzettel vergeben.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Im Reitverein Güstrow, am Wochenende auf den Turnierplätzen in Mecklenburg-Vorpommern und seit einiger Zeit auch bei den Handballspielen der D-Jugend mit meinem zwölfjährigen Sohn.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Aushilfskraft im Lederjacken-Verkauf in den MAZ-Hallen in Mühlengeez 1990.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe für ein Pferd gespart, was ich mir schon seit meiner frühen Kindheit wünschte.

Was würden Sie gerne können?
Besser englisch und spanisch sprechen, und den Jagdschein habe ich noch auf meiner To-do-Liste.

Was stört Sie an anderen?
Gleichgültigkeit, Faulheit und wenn die Menschen so voreingenommen sind.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über die herrlichen Alltagsgeschichten im Kreise meiner Kirch Rosiner Reiter-Mädels-Runde.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Bis in die Nacht wieder eine dieser Politik-Sendungen geschaut, mich darüber geärgert und dabei zu viele Chips gegessen.

Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?

Da gibt es keinen bestimmten. Aber ein großes Vorbild war mir immer mein Vater, der als Junge an der Front Krieg erlebte, sein Leben mit Disziplin und Fleiß gemeistert hat und mir einen starken Gerechtigkeitssinn vermittelte.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Aktuell leider kein Buch, sondern Förderanträge und deren Richtlinien und Bestimmungen, um das Vereinsleben zu erhalten und zu erweitern. Aktuell geht es mir um Förderprojekte im Nachwuchsbereich in diesem Jahr.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Das Heute-Journal, vorher schaffe ich es nicht aufs Sofa, und die Heute-Show am Freitagabend.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Beim Karneval in Laage, da habe ich schon viele tolle Partys gefeiert.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Dr. Eckhart von Hirschhausen, einen sehr intelligenten und witzigen Mann mit interessanten Aussagen.

Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Alles davon, ganz abwechslungsreich. Ich liebe es zu kochen und verwöhne meine Familie jeden Tag mit leckerem Essen.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Mit den Hits der 90er-Jahre, die erinnern mich an das Freiheitsgefühl in meiner Sturm- und Drangzeit.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Die Ponys, die mir im Laufe der Jahre von vielen Menschen geschenkt wurden, um die Kinder an die Tiere und den Reitsport heranzuführen.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Aktiv in den Turniersport einzusteigen, natürlich in der Ü 40-Klasse.

Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentnerin?
Oh, das ist ja noch weit weg! Aber als hoffentlich rüstige Rentnerin möchte ich dann einfach mehr Zeit für mich haben.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Thilo Severin, ein Handballtrainer beim GHV-Nachwuchs und dort ein großes Vorbild. Er schafft es mit Spaß und Geduld, alle für diesen Sport zu begeistern.












zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen