Güstrower Inselsee : Pfähle in den Inselsee gerammt

Ein 14 Meter langer Pfahl für die Slipanlage schwebt über den Inselsee.
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Ein 14 Meter langer Pfahl für die Slipanlage schwebt über den Inselsee. Fotos: Christian Menzel (2)

Für Tourismus und Brandschutz: Neben der gesperrten Brücke nach Schöninsel entsteht eine Slipanlage.

svz.de von
27. April 2017, 21:00 Uhr

Mit dem Einrammen von Pfählen für eine Slipanlage sind Arbeiten neben der Brücke nach Schöninsel fortgesetzt worden. Wegen Baufälligkeit ist die Brücke seit gut einem Jahr für den gesamten Fahrzeugverkehr und für Fußgänger gesperrt. Damit die Feuerwehr im Fall eines Brandes auf der Insel schnell übersetzen kann, haben die Stadtvertreter den Bau einer Slipanlage beschlossen. Im Zusammenhang mit dem Projekt „Erlebnisvielfalt Inselsee“ ist eine solche Anlage an der Brücke zur Schöninsel für touristische Zwecke schon vor langer Zeit in der Diskussion gewesen.

Gestern rammte das Tauchunternehmen Fred Babbel aus Zickhusen im Landkreis Nordwestmecklenburg die ersten der zehn geplanten Pfeiler in den Inselsee. Jeder Pfeiler ist 14 Meter lang und zirka eine bis eineinhalb Tonnen schwer und verschwindet komplett im See. Darauf wird eine Stahlkonstruktion montiert, auf denen die Hänger, die die Boote ins Wasser ziehen sollen, montiert werden. Eine Slipanlage ist nur auf der Festlandseite notwendig. Die Arbeiten sollen bis Ende Mai abgeschlossen werden, versichert Firmenchef Fred Babbel.

Der Brandschutz auf Schöninsel, bis vor gut einem Jahr mit einem handgezogenen Löschwagen gewährleistet, wird seit der Komplettsperrung der Brücke lediglich durch einen Schlauch gesichert, der im Notfall landseitig mittels mobiler Pumpe befüllt werden soll. Die Kosten für das jetzige Vorhaben bezifferte Bürgermeister Arne Schuldt mit 231 000 Euro. Das Geld könne man zunächst über eine Umverteilung im städtischen Etat sichern. Es werde aber Bestandteil eines Nachtragshaushaltes, der derzeit erarbeitet wird.


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